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Zuckerberg in der Kritik Facebook gibt Kundendaten an chinesische Konzerne weiter

  • Facebook hat mehreren chinesischen Technologiekonzernen Zugang zu einem Teil seiner Nutzerdaten gewährt. Das hat der Internet-Konzern nun bestätigt.
  • Rund 60 Firmen hatte Facebook Zugang zu Nutzerdaten gegeben, darunter dem Handy-Hersteller Huawei und dem Computerbauer Lenovo.
  • Die «New York Times» hatte die Datenaffäre zuvor aufgedeckt.
Mark Zuckerberg vor rotem Hintergrund
Legende: Und wieder wird Mark Zuckerbergs Konzern von einer Datenaffäre eingeholt. Reuters

Betroffen vom Datenzugriff sind Smartphones der meisten gängigen Unternehmen, nicht nur von chinesischen Herstellern. Die chinesischen Unternehmen haben auf vertraglicher Basis Zugriff erhalten auf persönliche Daten der Facebook-Benutzer. Laut Facebook haben die Benutzer zuvor aber auf ihren Geräten ausdrücklich der Freigabe von Daten an den Handy-Hersteller zustimmen müssen.

Facebook relativiert

Besondere Sicherheitsbedenken haben US-Behörden bei Huawei, dem drittgrössten Handy-Hersteller weltweit. Facebook erklärte, mehr als die Hälfte der umstrittenen Datenpartnerschaften seien bereits beendet, jene mit Huawei werde noch diese Woche eingestellt.

Die Kooperationen hätten den Zweck gehabt, Facebook-Nutzern auf mobilen Endgeräten ihre Konto-Einstellungen zugänglich zu machen.

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39 Kommentare

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  • Kommentar von Andrea Esslinger (weiterdenken)
    Wer wurde schon wieder gezwungen facebook und twitter zu benutzen? Wer freiwillig Persönliches diesen "Gratis"-Plattformen preisgibt, ist selber schuld und braucht sich nicht zu beklagen.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Ich habe ein 700Fr Handy seit einem Jahr inaktiv zu Hause liegen. Wer mich erreichen will kann schreiben. Geschäftstelefonate sind Geschäftssache. Wer diese dubiosen Plattformen braucht, soll dort sich bis zum ableben austoben.  Niemand ist gezwungen diese Zeit - und Daten - Abzocker reich zu machen. Auch Plattformen wie SRF dienen über Google als Informations-Lieferant in alle Welt. Fazit - einfach den goldenen Mittelweg gehen und damit viel Zeit und Ärger sich ersparen.
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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Wer diesen Müll nutzt,sollte als unzurechnungsfähig erklärt werden. Wer so sein innerstes freiwillig nach aussen kehrt,hat jegliches Recht auf Privatsphäre verwirkt.Desgleichen gilt für alle diese "Sparkarten".
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