Energiespartipps: So schonen Sie die Umwelt und ihr Portemonnaie

In jedem Haushalt verstecken sich Stromfresser und Wasserverschwender. Ihr Energiehunger ist unökologisch und treibt die Rechnungen in die Höhe. Dabei lässt sich mit gezielten Änderungen jede Menge sparen.

Glühbirne ausser Betrieb.

Bildlegende: Nicht nur beim Licht gibt es ein grosses Sparpotential. Keystone

LED-Licht statt Halogenlampen

Sie sind die Lichtquelle der Zukunft. Mit LED-Lampen lassen sich bei gleicher Helligkeit etwa 80 Prozent Strom einsparen. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farbtemperaturen, in dimmbaren Varianten und die Lebensdauer ist deutlich höher als bei herkömmlichen Glühbirnen oder Halogenlampen. Das rechtfertigt auch den höheren Einkaufspreis.

    • LED-Licht kalt und ungemütlich? Falsch!

      LED-Licht galt lange Zeit als ungemütlich und kalt. Moderne LED gibt es heute aber in jeder beliebigen Farbtemperatur. Sie werden deshalb immer häufiger dort eingesetzt, wo es besonders stimmungsvoll sein soll.

      7:18 min, aus Einstein vom 16.2.2012

Schaltbare Steckerleisten verwenden

Elektrogeräte ziehen auch Strom, wenn sie gar nicht in Betrieb sind. Achten Sie beim Neukauf auf die Energieffizienz der Geräte und stoppen Sie den Standby-Verbrauch mit einer schaltbaren Steckerleiste. So können Sie z. B. Computer, Drucker und Scanner am Arbeitsplatz bei Nichtgebrauch gemeinsam vom Netz trennen. Die grössten Standby-Verbraucher sind Settop-Boxen am Fernseher und Internet-Router, die in den meisten Fällen zumindest nachts nicht betriebsbereit sein müssen.

    • Energieverschwender aufspüren

      Mit Energiemessgeräten können Stromfresser gefunden werden. «Kassensturz» hat zehn getestet.

      8:21 min, aus Kassensturz vom 26.2.2013

Wasserverbrauch reduzieren

Durchflussmengenregler werden direkt an der Armatur angebracht und können den Wasserverbrauch um bis zu 30 Prozent reduzieren. Bei Duschbrausen der Effizienzklasse A können sogar über 50 Prozent gespart werden. Den grössten Anteil am täglichen Wasserverbrauch macht die Toilettenspülung aus. Deshalb liegt ein grosses Einsparpotential darin, mit angemessener Wassermenge zu spülen. Neue WC-Anlagen haben eine Taste fürs kleine Geschäft, ansonsten lässt sich der Spülvorgang meist von Hand stoppen.

    • Weniger Wasser, gleicher Genuss

      Einen Grossteil der Energie verbrauchen Haushalte für Warmwasser. Sparbrausen kommen mit deutlich weniger Wasser aus.

      8:19 min, aus Kassensturz vom 5.10.2010

Sparsam kochen und spülen

Der Wasserkocher ist die schnellste und sparsamste Variante, Wasser für Tee, Kaffee oder Instant-Suppen zu erhitzen. Pfannen sollten passend zur Grösse der Herdplatte gewählt und immer mit Deckel verwendet werden – sonst ist der Stromverbrauch bis zum Siedepunkt etwa doppelt so hoch. Beim Abwaschen ist der Geschirrspüler überlegen, wenn er neuwertig und voll beladen ist. Aktuelle Geräte kommen mit 7-10 Liter Wasser und weniger als 1 kWh Strom aus.

    • Video «Wie wäscht man umweltfreundlicher und energiesparender ab?» abspielen

      Sparsam spülen

      Geschirrspülmaschinen galten früher als Energiefresser und Wasserverschwender. Diese Zeiten sind vorbei. Handspülen braucht heute ein mehrfaches an Wasser, Energie und Spülmittel.

      4:08 min, aus Einstein vom 21.6.2007

Kühlen und gefrieren

Wenn Sie den Kühlschrank ein Grad wärmer stellen, lassen sich ungefähr 5 Prozent Strom sparen. Die Idealtemperatur beträgt 5-7 Grad. Tiefkühler sollten wenn möglich im Keller stehen, denn dort brauchen sie aufgrund der niedrigeren Umgebungstemperatur weniger Strom.

    • Der Energiespar-Trick für Kühlschränke

      Die Schweiz verbraucht die Leistung eines Atomkraftwerks für Kühl- und Gefrierschränke. Die Geräte werden zwar immer sparsamer, aber es liegt noch mehr drin.

      4:42 min, aus Einstein vom 7.10.2010