«Anno 1914» auf Radio SRF 1

Eine Woche vor dem Auftakt von «Anno 1914» widmete Radio SRF 1 der SRF-Sommerserie einen Spezialtag. Milena, die älteste Tochter der Arbeiterfamilie Büchi, erzählte als Morgengast von den Dreharbeiten und verriet, dass es nicht etwa das Handy war, was sie aus der Gegenwart am meisten vermisste.

Porträt der Familie Büchi.

Bildlegende: Die Familie Büchi wagt die Reise ins Jahr 1914. SRF

In der Sommerserie «Anno 1914» treten die Büchis aus Wila (ZH) die SRF-Zeitreise ins Jahr 1914 gemeinsam als Arbeiterfamilie an. Ausser ihren Hühnern nehmen sie nichts aus der heutigen Zeit mit in ihr Kosthaus.

Die 20-jährige Milena Büchi ist die älteste Tochter der Arbeiterfamilie Büchi. Am Montag, 28. Juli, war sie bei Radio SRF 1 Morgengast und erzählte von den Dreharbeiten und vom strengen Alltag als Näherin vor 100 Jahren. Sie verriet ausserdem, was sie damals wohl am meisten vermisst hätte und wie es sich anfühlt, wenn man die Haare mit Kernseife wäscht und die Zähne mit einer wirklich alten Zahnbürste putzt.

Unterwegs wie vor 100 Jahren

Eingetaucht in das Leben vor 100 Jahren ist auch «Schweiz aktuell»-Moderatorin Sabine Dahinden. Mit verschiedenen Autos und einem Töff aus der Zeit um 1900 reist sie durch die Schweiz und trifft Menschen, deren Herz an Gegenständen aus der «Belle Époque» hängt – 100 Jahre danach. Im «Treffpunkt» sprach sie über ihre Zeitreise.

Multimediales Erlebnis

Multimedial bietet «Anno 1914» spannende Hintergründe und besondere Erlebnisse: Wer will, kann in einem interaktiven Rundgang durch die verschiedenen Drehorte machen oder sich in Ruhe auf einem Zeitstrahl durch die historischen Ereignisse dieser Zeit lesen.

«Anno 1914»

Der Erste Weltkrieg gilt als europäischer Epochenbruch, der den Lauf der Geschichte im 20. Jahrhundert entscheidend beeinflusste. SRF geht der Frage nach, wie sich Politik, Gesellschaft, Kultur und die Biographien der Menschen nach 1914 grundlegend veränderten.