Auch Skistars haben Pech – die lustigsten Pannen

Wer Skirennen fährt, will gewinnen oder zumindest einen Podestplatz ergattern. Für manche platzt der Traum bereits beim Verlassen der Startrampe. Lassen Sie die verrücktesten Pannen der Skistars Revue passieren.

Schicksalsjahr für Schweizer Skirennfahrer

1994 hatte Franz Heinzer grosse Hoffnungen auf eine Olympia-Medaille. Doch dem Innerschweizer riss es bei der Abfahrt an den olympischen Spielen von Lillehammer die Skier bereits in der Startphase von den Füssen. Kurz danach gab Franz Heinzer seinen Rücktritt bekannt.

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1994: Schnelles Aus für Franz Heinzer

0:14 min, vom 15.2.2017

Wie bei Franz Heinzer ging 1994 auch die Bindung von Heidi Zeller-Bähler beim kraftvollen Abstoss im Starthäuschen in die Brüche. Bei der Abfahrt im kanadischen Whistler legte die Bernerin einen Raketenstart mit Bauchlandung hin.

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1994: Raketenstart von Heidi Zeller-Bähler

0:15 min, vom 15.2.2017

Spektakulär, aber leider nicht schnell: Start mit Vorwärtssalto

Beim Weltcupfinale 2015 passiert dem Franzosen Julien Lizeroux ein Malheur: Beim Start fällt Lizeroux so ungünstig, dass er gleich einen Salto macht – und das ausgerechnet vor heimischer Kulisse in Méribel. Der anschliessende Einfädler beim ersten Tor besiegelt den Ausfall dann endgültig.

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2015: Vorwärtssalto von Julien Lizeroux

0:22 min, vom 22.3.2015

Re(h)nnen und Pannen in Gröden

Auch bei den Weltcup-Rennen in Gröden kommt es immer wieder zu Szenen, die im Nachhinein lustig, im Moment jedoch ein Horror für jeden Fahrer sind. 2005 bekam Fritz Strobl beim Schlittschuhschritt den Stock zwischen die Beine. Hoppala!

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2005: Fritz Strobels Bauchlandung

0:13 min, vom 15.2.2017

Ein Jahr zuvor hat sich in Gröden ein kleines Reh während der Fahrt von Kristian Ghedina auf den Zielhang verirrt. Es dauerte einige Minuten, bis das Tier eingefangen werden konnte. Ein schöner Moment von vielen auf der Saslong 2004 in Gröden.

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2004: Kristian Ghedinas tierische Begegnung

0:37 min, vom 18.12.2014

Skirennfahrer sind auch Artisten

Kein Glück hat die Skirennfahrerin Edit Miklós bei der Kombinationsabfahrt an der Weltmeisterschaft 2009 im französischen Val d'Isère. Sie kämpft sich einbeinig Richtung Ziel, nachdem die gebürtige Rumänin in voller Fahrt einen Ski verlor.

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2009: Edit Miklós gibt nicht auf

1:54 min, vom 15.2.2017

Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss

Eine Drohne wurde Marcel Hirscher beim Slalom von Madonna di Campiglio fast zum Verhängnis. Diese stürzte nur ganz knapp hinter ihm ab. Hirscher fuhr weiter und wurde Zweiter. Von seinem Glück im Unglück erfuhr er erst im Ziel und war daraufhin stinksauer: «Eine absolute Frechheit!»

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2015: Marcel Hirscher fast von Drohne getroffen

0:14 min, vom 22.12.2015

Die Gaudi mit hohen Startnummern

Wer bei olympischen Winterspielen Sitzleder hat und die Skirennen bis zum Schluss verfolgt, muss mit Überraschungen rechnen. So auch die beiden Sportkommentatoren Hans Jucker und Beni Thurnheer 1992 in Albertville.

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1992: Exoten auf der Rennstrecke

0:49 min, vom 15.2.2017

Der «Superman» von Sanata Caterina

Skirennfahrer Christof Innerhofer ist mit rund 140 Stundenkilometer unterwegs, als er ein Tor rammt. Die Stange mit Fahne löst sich aus der Verankerung und wickelt sich um den Kopf des Südtirolers. In den Sozialen Netzwerken feiern die User Innerhofer als «Superman». Trotz des spektakulären Zwischenfalls wurde Innerhofer Vierter.

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2015: Christof Innerhofer mit wehender Fahne unterwegs

2:43 min, vom 29.12.2015