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seöbstgemachte Bouillonpaste auf einem Löffel und ein kleines Häufchen selbstgemachtes Bouillon-Pulver
Legende: Bouillon auf Vorrat selber machen – nach Belieben als Paste oder Pulver. SRF
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Bouillon selber machen Vergessen Sie Glutamat & Co.!

Palmöl, Hefeextrakt, Geschmacksverstärker: Wenn Sie darauf keine Lust haben, machen Sie Ihre Instant-Bouillon am besten selber. Das geht ganz einfach.

Was es in gekaufter Bouillon an Zusätzen alles so drin haben kann! Den Geschmacksverstärker Glutamat, Hefeextrakt, Konservierungsstoffe, künstliche Aromen...lauter Zusätze, die wir eigentlich gar nicht essen wollen.

Deshalb: Machen Sie Ihre Bouillon selber! Und zwar nicht literweise in flüssiger Form, sondern platzsparend als Paste oder Pulver. Ganz nach Belieben.

Kurz erklärt:

  • Gemüse (gemäss Rezept oben oder nach Gusto) rüsten und klein schneiden. Salz dazu geben.
  • Alles zusammen im Mixer oder Cutter zu einer feinkörnigen Masse pürieren.
  • Für Bouillon-Paste: Das Püree in verschliessbare, sterilisierte Gläser füllen. Ein Glas für den zeitnahen Gebrauch in den Kühlschrank stellen, die übrigen Gläser als Vorrat tiefkühlen.
  • Für Bouillon-Pulver: Das Püree möglichst fein und gleichmässig auf ein Blech mit Backtrennpapier streichen und im Ofen bei ca. 150 Grad vollständig trocknen lassen. Während des Trocknens, die Ofentüre einen Spalt breit offen halten, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die getrocknete Bouillon in einem Mörser oder von Hand zu Pulver zerreiben. Das Bouillon-Pulver in geeigneten Behältern luftdicht verschliessen und trocken und dunkel lagern.
  • Bei Gebrauch etwas Paste oder Pulver in kochendes Wasser geben und zu einer Bouillon verrühren.

Die Heilkraft der Bouillon

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Suppe
Legende:Colourbox

Vor allem die gute alte Hühnerbrühe, die Hühnerbouillon, hilft gegen Erkältungen. Hühnerfleisch enthält nämlich Zink, und Zink ist entzündungshemmend. Aber auch ohne Zink ist Gemüsebouillon bei einer zünftigen Erkältung gut. Beim Genuss inhaliert man automatisch und das macht die Atemwege frei. Bouillon enthält zudem Salz und gibt dem Körper das Salz zurück, das er beim erkältungsbedingten Schwitzen verloren hat.

Auch bei einem Magen-Darm-Infekt braucht der Körper Salz, das ihm die Bouillon zurück gibt. Zudem ist sie leicht und bekömmlich. Der Magen hat mit der Verdauung nicht viel zu tun.

Achtung, wenn mit Bouillon gewürzt wird. Eine Bouillon enthält auch Salz. Zudem sollte man bei einer gekauften Bouillon – sei es als Pulver, Würfel oder Paste – darauf achten, dass sie jodiertes Salz enthält.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Willi Meier  (wm)
    Glutamat ist dasselbe wie Glutaminsäure, eine Aminosäure und Bestandteil aller Proteine, die der menschliche Körper selbst herstellen kann und die zudem eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielt. Ob man es nun Glutamat, Mononatriumglutamat, Glutaminsäure oder noch anders nennt, ist völlig egal; es handelt sich immer um die gleiche Substanz.
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  • Kommentar von Andy Gasser  (agasser)
    Diese Angst vor "Glutamat" ist wissenschaftlich nicht begründbar. Glutamate werden in der Asiatischen Küche zu recht als wichtige Geschmackskomponente erkannt und geschätzt. Seit Jahrtausende extrahiert man diese aus Sojabohnen und macht Gerichte mit Misopaste und Sojasauce schmackhaft. Es gibt kein guten Grund Glutamate grundsätzlich abzulehnen. Nur Mononatriumglutamat ist nicht umbedingt zu empfehlen, es gibt genug natürliches Glutamat das den selben Zweck erfüllt.
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