Haben Frauen die schlechteren Karten?

Frauen gehen in die Politik, Frauen sind berufstätig, Frauen lassen es im Ausgang krachen. Frauen sind längstens gleichberechtigt. Sind sie das? Drei Frauen aus drei Generationen und eine Wissenschaftlerin diskutierten darüber. Mit dabei die erste Bundesrätin der Schweiz, Elisabeth Kopp.

Die Hälfte aller Studierenden an der Uni ist weiblich. Das war zu Elisabeth Kopps Zeiten an der Uni anders. Als sie als erste Frau an ihrer Fakultät mit Bestnote abschloss, war das eine kleine Sensation. Die Juristin wollte Jugendanwältin werden, doch es kam anders. Sie wurde Bundesrätin.

Porträt von Elisabeth Kopp.

Bildlegende: Elisabeth Kopp (80), Altbundesrätin. Keystone

«  Ich wurde als Frau nicht diskriminiert. »
Porträt Jolanda Brunner

Bildlegende: Jolanda Brunner (55), Vizegemeindepräsidentin Spiez (BE). zVg

«  Wir Frauen haben nicht schlechtere Karten. Einfach andere. »
Jessica Zuber

Bildlegende: Jessica Zuber (28), Geschäftsführerin Alliance F, Bloggerin «Bärner Meitschi». ZVG

«  Warum habe ich als Frau im 21. Jahrhundert immer noch schlechtere Karten im Arbeitsleben und muss mir von Männern die Welt erklären lassen? »
Patricia Felber sitzt auf einem Bürostuhl auf einer Wiese und hat einen Laptop auf den Knien.

Bildlegende: Patricia Felber (44), Wissenschaftlerin. zVg

«  Teilzeitarbeit ist ein Karriere-Killer. »

Heute sind viele Frauen bestens ausgebildet. Trotzdem fehlen sie in höheren Chargen – in Wirtschaft und Politik. Wollen die Frauen nicht oder können sie nicht?

Hier geht es zur Online-Diskussion: Haben Frauen die schlechteren Karten? Kommentare sind auch in die Live-Sendung eingeflossen.

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