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Radio SRF 1 «Helden des Alltags»: Sie haben gewählt

Das Publikum hat entschieden und Kerstin Birkeland Ackermann aus Dielsdorf (ZH) zur «Heldin des Alltags 2013» gewählt. Die 40-Jährige setzte sich in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Adrian Herzog aus Wölflinswil (AG) und Amandus Meichtry aus Gampel (VS) durch.

Legende: Audio SRF-Direktor Ruedi Matter verkündet die Gewinnerin abspielen. Laufzeit 02:39 Minuten.
02:39 min, aus Audio SRF 1 vom 02.02.2014.

Eine Woche lang haben die Hörerinnen und Hörer von Radio SRF 1 kräftig für die drei Finalisten gestimmt. Weit über 20'000 Stimmen wurden abgegeben. Durchgesetzt hat sich schlussendlich Kerstin Birkeland Ackermann mit 40.8 Prozent aller Stimmen.

«Persönlich» mit alt Bundesrat Samuel Schmid

Die Preisverleihung zu «Helden des Alltags» fand in einer Sondersendung in Zürich statt. Danach war Preisträgerin Kerstin Birkeland Ackermann zusammen mit alt Bundesrat Samuel Schmid zu Gast in der Sendung «Persönlich».

Legende:
Online-Voting «Helden des Alltags 2013» fluidsurveys.com

Die Nominierten

Amandus Meichtry auf einer seiner Ausfahrten.
Legende: Tandem-Pilot Amandus Meichtry. SRF

Amandus Meichtry aus Gampel (VS) fährt mit Handicapierten Tandem. Mit zwei Velos begann er 1991, heute sind es an die 80 Spezialvelos, die sein Verein besitzt und zur Verfügung stellt. Meichtry tritt mehrmals wöchentlich selbst in die Pedale und fährt alte Menschen sowie Menschen mit Behinderung aus.

Zum Porträt von Amandus Meichtry

Kerstin Birkeland Ackermann am Schreibtisch.
Legende: Kerstin Birkeland Ackermann. SRF

Kerstin Birkeland Ackermann aus Dielsdorf (ZH) organisiert Profi-Fotografen für Familien mit schwerstkranken Kindern. Ein Wettlauf mit der Zeit: Als der kleine Sohn der Familie Birkeland an Krebs starb, merkten die Eltern, dass sie keine Familienfotos aus der Krankenzeit des Buben hatten.

Zum Porträt von Kerstin Birkeland

Transport-Unternehmer Adrian Herzog.
Legende: Transport-Unternehmer Adrian Herzog. SRF

Adrian Herzog aus Wölflinswil (AG) rettet ein Konkurrenzunternehmen. Als 2012 sein Konkurrent im benachbarten Dorf eine Hirnblutung erlitt, ist der Transport-Unternehmer sofort zur Stelle. Er übernimmt unkompliziert und hilfsbereit die Disposition der LKWs und sogar die interimistische Geschäftsleitung.

Zum Porträt von Adrian Herzog

573 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Eigentlich haben wirklich alle drei engagierten Kandidaten und Kandidatin den Preis verdient, denn alle setzen sich auf ihre ganz spezielle Weise für das Wohl der Behinderten ein: So neben der Gewinnerin Kerstin Brkeland auch Amandus Meichtriy der alte und behinderte Menschen mit dem Tandem ausfährt, als auch Adrian Herzog, der seinem an einer Hirnblutung leidenden Konkurrenten spontane Hilfe leistet. Sie alle verdienen den gleich grossen Applaus und ein mega Chapeau!
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Hut ab vor einem Alt-Bundesrat, der sich als Pensionierter - statt sich in lukrativen Pöschteli zu bewegen - ehrenamtlich für die Behinderten engagiert, "will i ja ä schöni Ränte ha", wie er sich in seynem gemüetlichen Bärndütsch ausdrückte. Aber zwischen seinen Worten hörte man doch seine Ruhmessucht, wenn er über seine Tätigkeit als Helfer für die Behinderten erzählt. Dass das Schlusswort im "Persönlich" Samuel Schmid zuteil wurde, statt Frau Birkeland, fand ich absolut daneben.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Wow, so viel Kommentare habe ich noch nie im Forum gesehen. Ich finde die Wahl von Kerstin Birkeland sehr gut. Sie hat die Auszeichnung mehr als verdient, ist ihr Leben doch selber von harten Schicksalsschlägen geprägt. Ich schätze ihr bescheidenes Auftreten und wie sachlich sie ihr Erlebnis mit den sterbenden Kindern geschildert hat. Ich wünsche der verdienten Heldin des Alltags nur das Allerbeste privat und für ihre spezielle Tätigkeit zugunsten todkranker Kinder und deren Eltern. .
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