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Radio SRF 1 «Persönlich»: Wenn Männer und Frauen Freunde sind

Das Verhältnis zwischen Männern und Frauen ist das letzte Abenteuer des 21. Jahrhunderts, sagt der Arzt Marco Caimi. Können Männer und Frauen also einfach nur gut befreundet sein? Den Beweis liefern Anita Richners Gäste gleich zu Beginn der Sendung aus dem Theater «Tabourettli» in Basel.

Caroline Rasser

Nietzsche sagte einst, dass Freundschaften zwischen Männer und Frauen nur dann möglich seien, wenn ein physikalischer Makel beim einen oder anderen vorhanden sei.

Ein solcher Makel ist bei Caroline Rasser nicht zu erkennen. Trotzdem verbindet sie eine Freundschaft mit dem Basler Arzt und Autoren.

Vom Leben als Schauspielerin hatte Caroline Rasser nie verklärte Vorstellungen. «Ich habe eigentlich immer von der nicht-glamourösen Seite auf diesen Beruf gesehen», sagt sie. Kein Wunder, ihr Grossvater Alfred Rasser, der legendäre «HD Läppli», war einer der berühmtesten Schweizer Volksschauspieler, und ihr Vater, der Kabarettist Roland Rasser, gründete das Kleinkunsttheater Fauteuil in Basel.

Hier wirken heute die Nachkommen, Caroline Rasser leitet das Theater am Spalenberg zusammen mit ihrem Bruder Claude. Das Fauteuil hat einen Förderverein, bekommt aber keine Subventionen. Risiko gehört also zum Geschäftsalltag. «Claude ist zum Glück ein totaler Zahlenmensch, wir ergänzen uns ideal».

Marco Caimi

In Männerfreundschaften gibt es laut Marco Caimi vor allem drei Themen: Frauen, Autos und der FCB. Eine gegengeschlechtliche Freundschaft würde neue Ansichten öffnen, die einen meist weiterbringen würden als nur gegenseitiges Streicheln und Schulterklopfen.

Marco Caimi ist ein Gender-Experte: Wer seine Männerpraxis betritt, kann sofort an der Bar Platz nehmen. Im Notfall gibt es auch ein Bier oder ein Glas Wein. «Unsere Gäste sollen sich hier wohlfühlen», sagt Marco Caimi. Viele Männer haben Hemmungen, über ihre Gefühle und Probleme zu sprechen, da brauche es einen entsprechenden Rahmen. Natürlich fehlt im Behandlungszimmer des Arztes die klassische Behandlungsliege nicht. Oft sind psychische und physische Probleme eng miteinander verknüpft.

Marco Caimi schreibt neben seiner Tätigkeit als Arzt auch Romane. «Mit dem Schreiben habe ich im Gymnasium mein erstes Geld verdient, ich verfasste die Aufsätze für einen Kollegen.»

2 Kommentare

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  • Kommentar von Wilfried Peng, Vals GR
    Die Sendung «Persönlich» von letzten Sonntag war wieder ein absolutes Vergnügen. Ich geniesse die Sendung jeden Sonntag und sitze jeweils ganz gefesselt vor meinem Radiogerät. Grosses Kompliment und herzlichen Dank!
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  • Kommentar von Toni Schmid, 6170 Schüpfheim
    Guten Tag Ich bin stark Hörbehindert. Ich habe immer wieder Schwierigkeiten mit der Verständlichkeit der Sprecher besonders aber Interviewpartner. 80% der Sprecher und Interviewpartner sprechen zu schnell. >Sprechen Sie bitte deutlich und halten Sie Ihre Interviewpartner an, sich den Wünschen der Hörbehinderten anzupassen >in normaler Lautstärke > nicht zu schnell Herzlichen Dank für Ihr Verständnis Mit hörreichen Grüssen Toni schmid, Präsident der Hörbehinderten Luzerner Hinterland
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