Stein am Rhein ist erreicht

Von Steckborn nach Stein am Rhein führte die vierte Etappe von «Querfeldeins». Angekommen in Stein am Rhein gibt es Fondue und Weisswein für die Wanderer.

Der Tag in Bildern: Steckborn – Stein am Rhein

Im Oberthurgau wurden seit dem Spätmittelalter ausgedehnte Obstgärten angeleg und heute ist der Obstbau im Kanton Thurgau nebst der Milchwirtschaft der zweitwichtigste Erwerbszweig der Landwirtschaft. Rund 600 Bauernbetriebe bewirtschaften niederstämmige Obstkulturen fast ausschliesslich für die Tafelobstproduktion. 2'000 Bauernbetriebe pflegen hochstämmige Obstbäume in traditioneller Art. Diese Früchte werden in den meisten Fällen industriell verarbeitet oder dienen der Selbstversorgung. Als Folge der grossen Obstproduktion haben im Thurgau die Obstlagerung, der genossenschaftliche und private Obsthandel wie auch die Obstverarbeitungsindustrie einen überdurchschnittlichen Stellenwert.

In «Mostindien» wachsen auch Indianerbananen

Auf der vierten «Querfeldeins»-Etappe, die uns ab der Ortschaft Mammern durch Thurgauer Obstplantagen führt, erfahren wir einiges über das «Gold des Thurgaus». Wir lernen dabei nicht nur verschiedene Apfelsorten kennen, sondern machen auch Bekanntschaft mit einer exotischen Frucht - der Indianerbanane.

Reto Scherrer wird auf dieser Etappe auch von SRF-Mundartredaktor Markus Gasser begleitet, der weiss, weshalb der Kanton Thurgau auch Mostindien genannt wird. Er wird uns aber auch die Flur- und Fischgebietsnamen dieser Region erklären.

Kurz vor Stein am Rhein, im Dörfchen Eschenz, dass durch seine Pfahlbauer- Ausgrabungen bekannt ist, biegen wir Richtung Insel Werd ab. Ein beliebter Ort für SchatzsucherAuf dem Inselchen im Mündungsgebiet des Untersees liegt das kleine Kloster Werd. Der erste Abt des Klosters Sankt Gallen, Otmar, starb 759 hier. Auf der ehemaligen Grabstätte entstand später eine Kapelle. Von der Insel Werd zählen wir dann noch rund 10 Minuten bis zum Etappen-Ziel Stein am Rhein.