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Radio SRF 1 Zwei Kulturen im Herzen – macht das heimatlos?

Menschen mit Migrationshintergrund pendeln zwischen zwei Welten hin und her. Dies kann auch zu Spannungen führen. In diesem Konfliktfeld ist Heimat ein Begriff, der nicht einfach zu definieren ist. Im «Forum» sprechen vier junge Menschen über ihr Leben zwischen zwei Kulturen.

Legende: Audio Leben in zwei Kulturen – ein Leben zwischen Stuhl und Bank? abspielen. Laufzeit 55:00 Minuten.
55 min, aus Forum vom 18.05.2017.

Direkt zur Online-Diskussion

In der Sendung «Forum» sprechen junge Menschen mit Migrationserfahrung über ihren Alltag in der Schweiz – geprägt von ganz unterschiedlichen Eigenheiten. Hier die Tradition des Ursprungslands – da das Leben in der neuen Heimat Schweiz.

Sie berichten, wie es gelingen kann, die beiden Lebenswelten in Einklang zu bringen – und woran sie scheitern. Sie erklären die sprichwörtlichen «zwei Seelen», die junge Menschen mit einer Migrationsgeschichte stets in sich tragen. Und erzählen von den Erfahrungen auf dem bisherigen Lebensweg, die dazu geführt haben, dass sie zu jener Persönlichkeit geworden sind, die sie heute sind.

Online-Diskussion

Wie wird das fremde Land zur eigenen Heimat? Und warum kommt man dennoch in der neuen Heimat vielleicht nie ganz an? Die Hörerdiskussion zum Thema können Sie unten nachlesen.

SRF-Youtuberin Tama Gotcha im Dilemma

11 Kommentare

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  • Kommentar von Ruedi Brunner (hier und jetzt)
    Dass Junge unter den Fittichen von den Eltern nicht anpassen können, nicht dürfen, ist schlimm. Kinder die hier aufgewachsen sind sollten ihr Leben selbst in die Hand nehmen und notfalls sich vom Elternhaus lösen. Sonst wird das auch auf die Enkelkinder der Eltern übertragen und es werden damit immer mehr Parallelwelten aufgebaut.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Also, wie ich höre, spricht der Bärner Laote laotisch mit einem Schweizer Akzent, tönt sehr speziell und sympathisch. Die Tamilin, die in der Mittagssendung bereits zu hören war, erzählte, dass die Eltern immer noch, wie zuhause, ein Mitspracherecht bei der Wahl des Ehepartners haben. Das zeugt nicht gerade von Integration. Zu hoffen ist, dass die Jungen kommender Generationen mit fremdländischen Wurzeln sich von der Hierarchie der alten Heimat lösen und ihre Zukunft selber gestalten.
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  • Kommentar von Daniel Aeschbach (5daniel.aeschbach)
    Für Personen mit Migrationshintergrund geht es nicht um "entweder - oder", denn die eigene Herkunft lässt sich nicht abstreifen. Worum es wirklich geht, ist das "sowohl als auch". Das heisst, eine tragfähige bikulturelle Identität aufbauen, die es einem ermöglicht hier in der Schweiz am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teil zu nehmen - sich also zu integrieren - und gleichzeitig seine ursprüngliche Kultur zu leben.
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