Brioche statt Croissant für Hollande

Das französische Staatsoberhaupt François Hollande ist in der Schweiz unterwegs. Wir sind ihm einen Schritt voraus und haben am Mittwoch abgecheckt, was ihn am Donnerstag erwartet. In der Metallbaufirma in Hedingen (ZH), die er besucht, gibt es Brioche statt Croissant – «brösmelet» weniger.

In Hedingen wird am Mittwoch noch geputzt und gepinselt. Es soll schliesslich alles perfekt sein, wenn der hohe Besuch kommt. Sogar ein Maler wurde engagiert um einige Stellen auszubessern.

Viel Zeit blieb der Firma nicht, sich auf den hohen Besuch vorzubereiten, denn der Besuch von Hollande wurde gerade mal vor zehn Tagen angekündigt. Begleitet wird Hollande von Bundesrätin Simonetta Sommaruga.

Grosser Aufwand für kurzen Besuch

Wenn alles nach Plan läuft, erscheinen Hollande und Sommaruga um 9.45 Uhr in der Metallbaufirma. Natürlich nicht zu zweit. Sie werden von einem ganzen Konvoi begleitet. Dann gibt es einen kleinen Rundgang und nach 45 Minuten ist auch alles schon wieder vorbei. Bleibt nicht einmal Zeit für ein kurzes Apéro.

Der Chef der Firma, Hans Ruedi Schweizer, ist ziemlich nervös. Für eine kurze Rede hat er sogar kurzfristig sein Französisch aufgefrischt. Aber nicht nur der Chef hat dieses Privileg. Auch zwei Lehrlinge durften ihr Französisch auf Vordermann bringen und treffen das französische Staatsoberhaupt höchstpersönlich.

Rekognoszierung war erfolgreich

Soweit SRF 3-Reporterin Céline Raval das nach ihrem kurzen Besuch in Hedingen beurteilen kann, ist die Firma top vorbereitet. Hollande kann kommen!