Patchwork: Die Mode als Flickwerk

Die Mode erfindet sich ja bekanntlich immer wieder neu. Aktuell auf den Laufstegen voll im Trend: Mustermix. Da werden Kleider aus vier, fünf Stoffen gezeigt oder es wird auch einfach ein T-Shirt in zwei Hälften geschnitten. Aber Achtung: Der Patchwork-Look erinnert schnell an einen Lumpensammler.

Patch-Work-Kleider sind im Kommen. Aber sind sie auch tragbar?

Wieso soll Patchwork-Look Trend sein?

Bei mehreren Designern (von Alexander Wang über Balenciaga bis Hermes) werden Mustermixes, die neu zusammengesetzt wurden, gezeigt. Die ersten Modelle tauchten schon vor ein paar Jahren auf (Givenchy), an den letzten Fashionweeks (gefühlt) schon fast an jeder Show.

ModebloggerInnen haben die Lumpenkleidchen auf der Strasse bereits ausgeführt – und dafür Lob geerntet.

Wie kann ich den Patchwork-Look tragen?

Vorsicht: Zu viele Muster in verschiedenen Farben – dafür muss man schon recht mutig sein. Den Einstieg in den Patchwork-Look kann man beispielsweise über Jeansstoff machen. Hosen, Jacken oder Oberteile in Flick-Optik werden in den grossen Kleiderketten bereits angeboten.

Aber auch mit Accessoires ist das möglich. Hier sind Taschen, Rucksäcke oder Schals aus verschiedenen Materialien und Mustern eine Option. T-Shirts, die aus zwei verschiedenen Prints zusammengeflickt wurden, sind ebenfalls äusserst tragbar. Das kann man auch als 0815-Schweizer zur Arbeit anziehen.