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Jeder Rappen zählt Diese Bilder gehen unter die Haut: Kinder leben in Bauruinen

Der Schweizer Kriegsfotograf Dominic Nahr gibt exklusiven Einblick in eine Fotoreportage aus dem Irak. Dort haben tausende von Flüchtlingen Zuflucht in Bauruinen gefunden und leben dort unter menschenunwürdigen Verhältnissen.

Der 31-jährige Schweizer Kriegsfotograf Dominic Nahr ist seit drei Monaten im Irak. Für eine Fotoreportage. Eine, die anders ist, als das Elend, welches er auf seinen zahlreichen Reisen durch Kriegs- und Krisengebiete gesehen hat.

In Daben City, nahe der türkisch-syrischen Grenze, stehen unfertige Rohbauten aus Beton. Keine Türen und Fenster, keine Anschlüsse. Nur kalter Beton mit Löchern.

Genau diese Siedlung bietet jetzt Zuflucht für 7000 Flüchtlinge. Hier hausen sie unter primitivsten Bedingungen. Ohne irgendwelchen Schutz und hygienische Einrichtungen.

Immer wieder fallen Kinder aus den völlig offenen Stockwerken und sterben.
Autor: Dominic NahrKriegsfotograf

Geschwächte Grossmütter werden in die oberen Stockwerke getragen. Im Irak befinden sich zurzeit geschätzte 850'000 Menschen auf der Flucht vor Gewalt und Krieg im eigenen Land.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Schrecklich, diese Zustände, in denen die Menschen leben müssen. Da dürfte auch der Rest der Schweiz zur Kasse gebeten werden und nicht immer nur die Luzerner und Zentralschweizerinnen. Auch die Bewohner der anderen 25 Kantone sollten alternierend die Möglichkeit haben, in nächster Nähe die Arbeiten der Hilfsorganisationen im Container sehen zu können und dann den Geldsack locker zu machen.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Wieso findet diese Aktion jedes Mal in Luzern statt? Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen. Alternative Standorte abwechslungsweise bestünden also zur Genüge. Oder will sich der Rest der Schweiz von Spenden heraushalten, alles den Innerschweizern überlassen? Welche Aussenschweizer reisen schon wegen diesem Container nach Luzern? Zum Geben ist die Zentralschweiz gut genug, sonst wird sie gerne in diversen Belangen als Sparopfer behandelt.
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    1. Antwort von SRF 3
      Der Europaplatz in Luzern eignet sich perfekt für die Durchführung von JRZ. Und mit der Stadt Luzern und dem KKL Luzern haben wir tolle Partner, die dieses Projekt mittragen und unterstützen. Gespräche mit verschiedenen Städten haben gezeigt, dass ideale Plätze für ein so grosses Projekt wie «Jeder Rappen zählt» in der Schweiz rar sind. Für die Durchführung spielt nicht nur die Platzgrösse eine Rolle, sondern auch Faktoren wie Zentrumsnähe, Nähe zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, die Sicherheit rund um den Platz etc.
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  • Kommentar von R. Graf, Schweiz
    Unglaublich was diese Menschen durchmachen. Es ist schon so, dass es auch bei uns Armut gibt, im Vergleich zu anderen Ländern haben wir aber NULL Ahnung, was Armut wirklich bedeutet. In der Schweiz haben wir noch immer ein funktionierendes Sozialsystem und kein Mensch muss zwingend draussen schlafen. Wir Schweizer haben sehr viel erreicht, was uns aber oftmals fehlt ist Dankbarkeit.
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