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Highlights «On y va»: Kult-René zu Gast bei SRF 3

Das Französisch-Buch «On y va» hat in der Schweiz tausende von Schülern in den 80er und 90er Jahren geprägt. Die drei Figuren René, Simone und François sind für viele unvergessen. Jetzt besuchte René SRF 3.

«On y va» - Französischbuch mit Kultfaktor.
Legende: «On y va» - Französischbuch mit Kultfaktor. SRF
Anic Lautenschlager und Holger Schramm alias René.
Legende: Anic Lautenschlager und Holger Schramm alias René. SRF 3

René heisst im richtigen Leben Holger Schramm. Ist 49 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und Augenarzt in Zürich Oerlikon.

Als er für das Französisch-Lehrmittel «On y va» ausgewählt wurde, war er 15 Jahre alt. Er sehe aus wie ein Franzose, hatte man ihm gesagt. Alle drei Hauptfiguren gingen zu dieser Zeit in Zollikon zur Schule.

Holger wurde fortan als René erkannt, auch auf der Strasse. Andere Schüler drückten ihr Französisch-Buch an die Scheiben des Trams, wenn Holger alias René darin sass. Gehänselt wurde er nicht, seine Erinnerungen sind positiv.

Im Lehrmittel «On y va» reisen René, Simone und François gemeinsam nach Paris. Diese Reise muss inspirierend gewesen sein, denn Holger lebte später als junger Mann ein ganzes Jahr in der Stadt der Liebe.

Traurig an der Geschichte: Holger ist der einzige noch lebende aus «On y va». Simone und François sind beide gestorben, noch bevor sie 50 Jahre alt wurden.

Lehrmittel

«On y va» war in den Ostschweizer Kantonen Appenzell (AR), St. Gallen, Thurgau und natürlich in Zürich im Einsatz und zwar von 1972 bis 2000/2001. Danach wurde es von «Envol», dem Nachfolger, abgelöst.

7 Kommentare

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  • Kommentar von T. Himmel, Chur
    Dieses "On y va!" ist das schlechteste Lehrmittel, das mir jemals untergekommen ist. Will jetzt gar nicht mein mangelndes Talent leugnen Französisch zu lernen, aber zu mindestes 50% ist sicher dies Lehrmittel an meinem Versagen Schuld. Ein Lehrmittel sollte so aufgebaut sein, dass es sich einem zur Not auch aus sich alleine erschliesst, wenn man in der Schule nicht alles mitbekommen hat. In dem Buch habe ich jedoch nie was verstanden, weder in der Schule noch zuhause bei den Ufzgi. :-)
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    1. Antwort von Don Rafo, Cashibo, Peru
      Bin absolut einverstanden mit dem Kommentar. Sogar unser Lehrer ¨Herr Waser¨ fand das Lehrmittel absolut blöd. Mehr als die Note 4,5 lag bei mir nie drin im Franz. Heute spreche ich fliessend Englisch, Spanisch, und sogar Candoshi (Indianersprache aus dem peruanischen Urwald). Aber auf französisch kann ich mich nicht unterhalten, obwohl es mir 5 Jahren an der Schule und drei Jahre an der Berufschule unterrichtet wurde. Also liebe Schüler und Lehrer: Nicht zu fest auf die Noten schauen.
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  • Kommentar von Ursus Wiesendanger, 8180 Bülach
    Ich besuchte 1956 - 1958 beim Lehrer Max Staenz in Wintertrhur-Töss die Sekundarschule. Während dieser Zeit entwickelte unser Lehrer ein neues Französisch-Lehrbuch. Wir waren die Testklasse. Sein Buch sollte damals den "Hösli" ersetzen. Wenn wir unsere Fehler immer wieder wiederholten schlug er uns vor: Schaut doch mal im "Hösli", mit seinen 2000 Fehlern, nach. Das war eine unvergessene Zeit Ursus Wiesendanger
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  • Kommentar von Martina Sommerau, Amriswil
    Mein Franz-Buch hiess "La belle aventure d''apprendre le français"! Bis ich nur mal den Titel verstand oder aussprechen konnte. Da ich in Graubünden mit rollendem Rrrr aufwuchst, verstand ich im Französisch-Unterricht endlich das Wort "Zungenbrecher"! Und dann eine wohltuende Erfahrung im Thurgau! Im Chor soll ich die französischen Lieder mit dem rollenden R singen! Nun übe ich mit meinen Kindern wieder Französisch und Englisch und alles durcheinander.... aber mir macht es Spass!
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