Album-Check: «Ultraviolence» von Lana del Rey

Noch immer säuselt sie so schön wie keine andere. Noch immer gibt uns ihre Musik ein heimeliges Retro-Feeling. Noch immer zieht sich durch all ihre Songs eine Melancholie. Langweilig wird das neue Album «Ultraviolence» der Amerikanerin Lana del Rey trotzdem nie.

Album-Check: «Ultraviolence» von Lana del Rey

Unbedingt einpacken für
Den Roadtrip durch Kalifornien (Tessin zählt auch).
Dilemma beim Albumhören
Die melancholischen Songs machen fröhlich (da stimmt doch was nicht?).
Wäre das Album ein Getränk
Wäre es ein Eistee mit viel Eis in einem Cocktailglas mit einem pinken Plastik-Röhrli in Herzform.
Coolste Songzeile
«Yeah my boyfriend's pretty cool, but he's not as cool as me» (im Song «Brooklyn Girl»)
Umstrittenster Songtitel
«I Fucked My Way Up To The Top»
Das sagen Musik-Nerds
«Ist mir zu kommerziell» (hören das Album also nur heimlich)
Das Album schenkt man am besten
Der besten Freundin (Frauen) / der Freundin (Männer)
Warum auch Männer das Album mögen
Weil es Dan Auberbach von The Black Keys produziert hat und ein paar Gitarrenriffs reinschmuggelte.
Satz für den Besserwisser-Smalltalk
«Sie ist selbstbewusster geworden auf diesem Album» (den mit Dan Auberbach kann man wahlweise auch sehr gut bringen)
Sind diese Lippen jetzt aufgespritzt oder nicht?
Uninteressant. Macht die Augen zu und hört der Frau zu.