Lumbrein, St. Martin

Interessantes und für ein Bündner Bergdorf überraschend grosses Geläut, das von den unterschiedlichen Klangeigenschaften seiner Glocken belebt wird, welche aus drei verschiedenen Giessereien stammen.

Die jüngeren Glocken der Firma Rüetschi klingen heller und strahlender als die etwas matten und „näselnden", dafür umso eigenwilligeren drei älteren Glocken. Zwei Glocken stammen aus der Feldkircher Giesserei Grassmayr, deren Name noch heute in einer vielbeschäftigten Innsbrucker Glockengiesserei fortlebt.

Glockendetails

OrtLumbrein GR
ObjektKirche St. Martin
Konfessionkatholisch
Aufnahme2006
SchlagtonNameGewichtGussjahrGiesser
Festglocke, Sturmglockeca. 3000 kg1876Gebr. Grassmayr, Feldkirch
dis'1450 kg1992H. Rüetschi AG, Aarau
fis'Betzeitglockeca. 880 kg1876Gebr. Grassmayr, Feldkirch
gis'546 kg1963Emil Eschmann, Rickenbach b. Wil
h'Taufglocke (Knaben)360 kg1992H. Rüetschi AG, Aarau
a"Taufglocke (Mädchen)ca. 65 kg1609