24 Geschichten zum Advent von Peter Reber

24 Adventsgeschichten hat Peter Reber für die SRF Musikwelle geschrieben. Eine ist in der Antarktis entstanden, andere wurden im eigenen Garten verfasst. Die Ideen sind dem weit gereisten Berner mitunter im Schlaf zugefallen und haben sich bei Tageslicht als überaus gelungen erwiesen.

Peter Reber – neue Geschichten und alte Erinnerungen

Im Winter 2014 erlebt Peter Reber den Sommer in der Antarktis. Dort entsteht seine erste Adventsgeschichte. Weitere 23 folgen im Laufe des Jahres. Pünktlich zum 1. Dezember ist das Päckli mit heiteren, besinnlichen, lustigen und phantasievollen Adventsgeschichten geschnürt. Nun wird sein Inhalt bis zum 24. Dezember genussvoll ausgepackt und auf SRF Musikwelle in täglichen und bekömmlichen Portionen serviert.

Weihnachtsstimmung im Juli

Die Geschichten sind in einer Zeit entstanden, in der kein Hauch von Weihnachtsduft in der Luft lag. Für Peter Reber kein Problem. Er hatte schon während seiner Zeit mit dem Trio Peter, Sue und Marc etliche Tricks auf Lager, um die richtige Stimmung zum Komponieren von Weihnachtsliedern zu erzeugen. Er inszenierte sie mit Kerzenlicht und angebrannten Tannenzweigen. Das half, auch wenn es den Postboten irritierte, der mitten im Sommer in Rebers Haus Mahalia Jackson Weihnachtslieder singen hörte.

Samichlaus als Bösewicht

Dann wühlt Peter Reber in frühen Erinnerungen an Weihnachten: «Das war bei uns zu Hause immer eine sehr schöne Zeit, als Bub habe ich ihr entgegengefiebert.»

Am Abend vor dem 6. Dezember habe er nach dem grössten Schuh Ausschau gehalten, um ihn vor die Türe zu stellen. Schliesslich sollten möglichst viele Gaben vom Samichlaus darin Platz finden.

An den Samichlaus selber hat Peter Reber allerdings keine guten Erinnerungen. Angst hat er vor ihm gehabt und stets eine kleine Schere mit sich herum getragen. «Wenn mich der Samichlaus zur Strafe mitgenommen hätte, hätte ich mich damit aus dem Jutesack befreien können», erklärt Peter Reber.

Weihnachtspalmen und Flaschenbürstenbäume

Mehr als eine Weihnacht hat Peter Reber später mit seiner Familie entweder auf hoher See oder auf den Bahamas erlebt. «Die ersten paar Jahre geniesst du die winterlichen Temperaturen von 25 Grad. Doch mit der Zeit wünschst du dir die Jahreszeiten zurück.»

Dafür fördert das stets subtropische Klima die Kreativität. Als Ersatz für einen Tannenbaum nehmen Rebers eine kleine Palme und schmücken sie mit Treibholz und Muscheln. Ein anderes Mal bastelt Livia aus Flaschenbürsten einen kleinen Tannenbaum, der mit echtem Weihnachtsschmuck aus der Heimat dekoriert wird.

Weihnachten bei Familie Reber

Schöne, aber vergangene Zeiten: Seit 20 Jahren lebt Peter Reber mit seiner Familie wieder in der Schweiz, geniesst die Jahreszeiten mit Schnee und Kälte im Winter und die Weihnachtszeit mit all ihren hiesigen Traditionen.

«Ab Anfang Dezember sieht unser Haus wie eine Weihnachtsausstellung aus. Livia ist da sehr traditionell. Und am Weihnachtstag kochen wir gemeinsam als Familie. Jeder von uns ist jeweils für einen Gang zuständig», so Peter Reber.

Zusammenkommen, es gut miteinander haben, das schätzt er als Familienmensch an Weihnachten besonders. Und weil das Fest mit dem Jahresende verbunden ist, zieht er jeweils auch Bilanz. Diese dürfte in diesem Jahr mit den verschiedenen erfolgreichen Projekten besonders erfreulich ausfallen.

24 besondere Geschichten

Die Vorweihnachtszeit versüsst Peter Reber uns allen mit seinen 24 Geschichten zum Advent. Einige entspringen der reinen Phantasie, andere greifen Erlebnisse aus der Vergangenheit auf. Sie handeln von etwas anderen Königen, ideenreichen Weihnachtssternen, rasenden Taxifahrern, blockierten Zügen oder von der Macht der kleinen Worte.

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