Bei Guido Neff klappt es auch ohne Noten

Sein Name ist eng mit den Alpsteebuebe verknüpft. Auch mit der Streichmusik Neff zusammen brilliert Guido Neff auf dem Hackbrett, dem Bass, dem Cello oder dem Klavier. Als Komponist ist er genauso ehrgeizig wie als Werkstattchef eines Innenausbau-Unternehmens. Noten lesen kann er aber nicht.

Die Musikanten stehen auf einer Anhöhe, hinter ihnen Alpenkulisse.

Bildlegende: Die Streichmusik Neff in der aktuellen Zusammensetzung mit den beiden Töchtern Riccarda und Katrin. zvg

Wenn er eine Idee hat, dann setzt er sich ans Klavier und spielt drauflos. Dabei formen sich in seinem Kopf gleich noch die Stimmen der anderen Instrumente, die seine Kollegen von den Alpstebuebe dann umsetzen. Mit ihnen zusammen gab er bereits 1976 ein erstes Konzert und bereiste mittlerweile die halbe Welt.

Für Nachwuchs ist gesorgt

Vor ein paar Jahren formierte Guido Neff dann mit der Streichmusik Neff sozusagen seine eigene Familienkapelle. Während der Konzerte mit den Alpsteebuebe, gelang es Neff, seine Kinder immer einmal wieder mit zu involvieren. So wurden sie schliesslich selber mit dem Musik-Virus angesteckt.

Anfangs waren die beiden Söhne Martin und Damian mit von der Partie, vor einem Jahr übernahmen die beiden Töchter Riccarda und Katrin deren Part.
Antonia Rempfler an der Geige und Hanspeter Steingruber am Bass komplettieren das Quintett.

Konkurrenz für die «Steiner Chilbi»

Der «Bären-Schottisch» entstand noch in der alten Zusammensetzung mit den beiden Söhnen.

Guido Neff erinnert sich, dass damals ein Wettbewerb von Schweizer Radio DRS ausgeschrieben war. Gesucht war eine Art Nachfolger für die «Steiner Chilbi». Den Sieg heimste allerdings eine andere Formation ein.

Dafür wurde der Titel nun von unserer Volksmusikredaktion auf dem Volksmusikportal vxm.ch entdeckt. Der «Bären-Schottisch» gelangt so also zu spätem Ruhm und wird auf der SRF Musikwelle als «Entdeckung der Woche» öfters zu hören sein.

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