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Aktuell 5 Klugscheisser-Fakten zur Geburt des royalen Kindes

Das nächste royale Kind ist da! Die Welt dreht wieder durch und das Thema Nummer Eins in den Medien ist gesetzt. Damit du nicht völlig ahnungslos in eine Royal-Diskussion gerätst, geben wir dir ein paar Klugscheisser-Fakten mit auf den Weg.

Familienemblen der königlichen Familie Englands
Legende: Wikipedia

1. Der Name

Es ist wohl kaum überraschend, dass die Briten gerne Wetten abschliessen. Auch bei der Namensgebung des Kindes wird keine Ausnahme gemacht. Der wahrscheinlichste Bubennamen momentan ist laut oddschecker, Link öffnet in einem neuen Fenster «Arthur».

Klugscheisser-Bonus

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Ursprünglich hiess das britische Königshaus übrigens nicht Windsor, sondern Saxe-Coburg and Gotha. Während dem Ersten Weltkrieg wurde der Name zu Windsor geändert, um dem anti-germanischen Sentiment der Zeit entgegenzukommen.

1960 erklärte Queen Elisabeth II, dass ihre Nachfahren den Familiennamen Mountbatten-Windsor tragen. Dieser Name stammt aus der Hochzeit von Queen Elisabeth II und Prinz Philipp Mountbatten.

2. Die Bekanntmachung

Der Town Crier verkündet die Geburt eines königlichen Kindes
Legende: Der Town Crier verkündet die Geburt eines königlichen Kindes Reuters

Gemäss Tradition muss es zuerst der amtierende Monarch erfahren, dass ein Baby zur Welt gekommen ist. Daher wird an erster Stelle die Queen informiert, bevor die Presse die offizielle Nachricht erhält.

Öffentlich wird die Nachricht erst durch den «Town Crier» gemacht, der – wie man durch den Namen erraten kann – die Nachricht in die Welt hinausschreit.

Wie das aussieht? So!

3. Das Stillen

Queen Elizabeth II mit Baby Charles
Legende: Eine der ersten könglichen Mütter, die ihre Kinder gestillt hat Queen Elizabeth II mit Baby Charles AP PHOTO

Dass die königlichen Mütter ihr eigenes Kind stillen, ist ein relativ neues Phänomen. Jahrhunderte lang stand zu jeder Zeit der königlichen Familie ein Heer an Ammen bereit, damit die königliche Mutter ihre Dienste des Kindgebärens wieder aufnehmen konnte. Dies war vor allem Wichtig in Zeiten der hohen Mortalitätsraten von Neugeborenen.

Dass royale Mütter ihre eigenen Kinder stillen ist eine komplett neue Entwicklung. Queen Elizabeth II wurde 1926 von ihrer Mutter gestillt, und entschied sich ihre eigenen Kinder zu stillen. Auch Kate Middleton stillt heute ihre Kinder.

4. Die Reihenfolge

Die königliche Famile — Die Nachfolge ist gesichert
Legende: Die königliche Famile — Die Nachfolge ist gesichert Reuters

Mittlerweile warten eine ganze Reihe von Nachfolgern auf den Thron: Nach Prinz Charles und Prinz William ist dessen Sohn, Prinz George (der Siebte), an der Reihe. Erst an fünfter Stelle würde das neue Kind kommen. Es ist also unwahrscheinlich, dass das neue Kind Königin, respektive König wird. Wie die Reihenfolge genau aussieht, kann man hier, Link öffnet in einem neuen Fenster herausfinden.

5. Der Reichtum

Die Kronjuwlen von England
Legende: Die Kronjuwlen von England Wikipedia

Dass königliche Babys mit dem silbernen Löffel im Mund geboren werden, kommt nicht von ungefähr. Dies trifft auch auf die königliche Familie Englands zu: Laut dem Business-Insider, Link öffnet in einem neuen Fenster hat die Queen über 500 Millionen Dollar auf dem Konto. Zusätzlich trägt die königliche Familie 1.8 Milliarden (!) Pfund zur Wirtschaftsleistung von England bei. Davon kommen 550 Millionen Pfund vom Tourismus.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Mueller (Christian Mueller)
    6. Die Relevanz In einer Demokratie hat das stimmberechtigte Volk das Sagen. Nicht irgendwelche Monarchen, insbesondere von reinen Repräsentations-Monarchoien. Der Gründungsmythos der Schweiz basiert sogar auf der Vertreibung dieser 'Vögte'. Es ist deshalb schade, dass statt ein relevanter, interessanter Artikel so einer gebührenfinanziert wurde. Dafür habe ich sicher nicht Nein gestimmt.
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  • Kommentar von Hanspeter Müller (HPMüller)
    2) Jene mit Adelstitel haben eigentlich keinen Nachnahmen. Wenn sie einen brauchen benutzen sie ebenfalls Mountbatten-Windsor.
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  • Kommentar von Hanspeter Müller(SRF)
    1) Also wenn schon Klugscheisser dann die richtigen Korinthen. Der Familienname war entweder auf Deutsch: Sachsen-Coburg und Gotha oder auf Englisch: Saxe-Coburg and Gotha. Die Mitglieder des Königshauses heissen tatsächlich Windsor. Aber weil die Königin Prinz Philip von Griechenland und Dänemark heiratete und dieser vor der Hochzeit auf seine (ausländischen) Adelstitel verzichtete und den Namen Philip Mountbatten annahm, heissen die männlichen Nachfahren ohne Adelstitel Mountbatten-Windsor.
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    1. Antwort von Leo Butie
      Vielen Dank für die Informationen! Wir haben die Textbox gemäss den Angaben angepasst.
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