MHD: «Meine Eltern stolz zu machen ist für mich das Schönste!»

Mit seinem gleichnamigen Debütalbum entfachte der französische Rapper MHD den «Afrotrap»-Hype – und das weit über seine Landesgrenzen hinaus. Auch am diesjährigen Openair Frauenfeld hat MHD mächtig eingeheizt. Uns hat er erzählt, was der plötzliche Ruhm für ihn und seine Liebsten bedeutet.

«Afro Trap Part.3», «Bravo», «Afro Trap Part.8»: in nur einem Jahr hat es MHD geschafft, gleich mehrere internationale Rap-Hits zu produzieren. Mit diesem plötzlichen Ruhm umzugehen, war für den jungen Pariser nicht immer einfach.

«  Die Leute sehen dich mit anderen Augen. Deine Nächsten, aber auch Menschen, die dich nicht kennen. Am Anfang ist es schwer, weil man sich diesen ganzen Bekanntheitsgrad nicht gewohnt ist. »

Seine Familie und Freunde waren ihm trotzdem immer eine grosse Unterstützung. Dass MHD seine Herkunft nicht vergessen hat, beweist er, als er über das 19. Arrondissement in Paris schwärmt. Also jenem Stadtbezirk, in dem er aufgewachsen ist.

«  Es herrscht immer eine gute Stimmung und eine Liebe zur Musik. Sobald man im 19. Arrondissement ist, trifft man auf viele Rap-und Tanzgruppen. »

Obwohl MHD sehr auf dem Boden geblieben ist, spielt er mit einem gewissen Luxus-Image. Auf sein Styling und seine Erscheinung auf der Bühne legt er grossen Wert.

«  Das braucht es ein bisschen auf der Bühne. Diese gewisse beeindruckende Erscheinung zu haben. Mein Image ist mir sehr wichtig. »

Für Pausen hat der 22-Jährige nicht wirklich Zeit. Um herunterzukommen hört er Instrumentals und schreibt neue Texte.

«  Ich arbeite viel in der Nacht. Obwohl man das wahrscheinlich nicht so von mir denkt. Ich schlafe sehr, sehr wenig. »