Zelt und Mätteli? Pah! Festival-Profis schwören auf diese 6 Dinge

Normalsterbliche überleben Festivals mit Einmann-Wurfzelt und Isomätteli. Aber wenn du es einmal wie diese Dudes am OpenAir St. Gallen gemacht hast, willst du nie mehr anders.

Himmelbett Openairstyle.

Bildlegende: Himmelbett Openairstyle. SRF Virus

1. Was Mätteli? Bring your own bed!

Schau dir dieses kuschlige Nachtlager an. Da lässt du in Zukunft dein drei Millimeter dünnes Mätteli zu Hause und das poplige Zweimannzelt auch. Diese Jungs haben für ihre Girls ein Bettsystem mit Matratzen eingeführt. Seit drei Jahren ist das Bettlager am Hang ein MUST. Gegen die Mücken und fürs Himmelbettgefühl werden Moskitonetze drübergehängt.

2. Kreatives Bierschmuggeln mit der Holzkuh

Mengenbeschränkungen für Getränke lassen sich umgehen. Zum Beispiel mit dieser Kuh.

Sie heisst «Biergit». Wieso? Weil sie Bier gibt. Ist tatsächlich so. Beni (der mit der Kuh küsst) hat das Stück selbst gebastelt. Warum sie dir das Festivalleben einfacher macht: Sie löscht deinen Durst. Der Bauch der Kuh ist mit Bierflaschen gefüllt und wird so aufs Gelände geschmuggelt. Psst!

3. Der Massagestuhl bringt Entspannung und ist besser als jeder Anmachspruch

Festivals sind streng. Die ganze Zeit saufen, auf den Beinen sein und die viele frische Luft gehen schon an die Substanz. Da käme manchmal so eine Massage genau richtig! Am besten also, den eigenen Massagestuhl dabei haben.

Diese Jungs nutzen ihren Selfmade-Wellness-Salon auch noch (völlig uneigennützig, natürlich) dazu, dass sie nachts nicht alleine im Zelt schlafen müssen. Klappt hundertpro besser als peinliche Sprüche!

4. Sei deine eigene Bar!

Du sparst sowohl Geld als auch den weiten Weg zum nächsten Mischgetränkezelt, wenn du dir selbst der/die Nächste und somit deine eigene Bar bist. Ein paar Bretter, Becher, Musik und kreative Getränke - und fertig ist deine eigene Bar.

5. Das Kinderschwimmbecken hält dich und deine Getränke kühl

Ein aufblasbares Kinderschwimmbecken mit Wasser füllen, Badkleid an und reingehüpft! Schon ist man wieder erfrischt. Alternativ geht auch: Mit richtig kaltem Wasser und Eiswürfel füllen, Getränke rein und der absolut legale und umweltfreundliche Kühlschrank ist geboren.

A pro pos aufblasbar: Da Sofas und Sessel an den meisten Festivals verboten sind, empfehlen wir auch hier die aufblasbare Gummivariante. Ist auch einfacher zu transportieren als das massive Ledersofa vom Grosi.

6. Damit niemand über deine Zeltschnur stolpert: Der Gartenhaag

Um den respektvollen Abstand und den Drang nach Ordnung und Bünzlitum zu gewährleisten, ist der Gartenhaag ums traute Heim unabdingbar. Blüemli, Palme und Briefkasten (fehlt auf dem Bild) verleihen dem Ganzen noch den letzten Schliff. Mutti wäre so stolz!

Warum der praktisch ist: Kein Betrunkener fällt nachts über dein Zelt. Deine Zeltschnur ist auch an Tag drei noch gespannt. Und es schifft dir keiner in den Zelteingang, sondern höchstens an den Haag.