Hilfe! Studieren oder nicht, und überhaupt?! - Antipanik-FAQ

Orientierungslos. So fühlen sich viele junge Menschen, die noch nicht genau wissen,wohin sie ihr Ausbildungs- oder Berufsweg hinführt. Für sie gibt es Berufs- und Studienberater, die dabei helfen, den persönlich richtigen Weg zu finden.

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Bildlegende: Option Paralysis = «the inability to make a decision when presented with a wide range of choices» The Breakfast Club

Primarschule, Oberstufe und dann? Je weiter man mit der Ausbildung ist, desto mehr öffnet sich heutzutage der Fächer an Möglichkeiten. Um den Wald vor lauter Bäume sehen zu können, gibt es Studien- und Berufsberater. Martino Luginbühl (Studienberater an der ETH Zürich) und Stefan Gerig (Berufs- und Laufbahnberater am biz in Örlikon) geben uns Antworten auf die häufigsten Fragen.

Viele schliessen die Matur ab und fragen sich dann: Was tu ich jetzt bloss?

«  Am besten ist es natürlich, wenn man sich VOR der Matur bereits informiert hat. Wenn man sich entscheidet, ein Studium zu machen, ist es wichtig, sich ebenfalls zuerst im Internet schlauzumachen. Und dann beispielsweise zu mir, zum Studienberater, zu kommen.  »

Martino Luginbühl
Studienberater, ETH Zürich

Bei der Beratung geht es darum, junge Menschen auf ihren Weg zu bringen. Was raten Sie völlig ratlosen Seelen?

«  Ich würde nicht allzu lang flüchten, sondern proaktiv die eigenen Interessen verfolgen »

Martin Luginbühl
Studienberater ETH

Tipp: Besuche Vorlesungen des Faches, das dich interessiert - und sprich mit Studis, die dein Liebslingsfach seit Längerem studieren.

Was spricht - im Gegensatz zum Studium - für eine Berufslehre?

«  Der grosse Vorteil einer Berufslehre ist die Fachspezialisierung. Durch eine gezielte fachliche Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich innerhalb des gewählten Berufes zu spezialisieren und weiterzubilden. Zudem erhält man früh wertvolle Praxiserfahrung.  »

Stefan Gerig
Berufsberater, biz Örlikon

Soll man überhaupt studieren?

«  Fakt ist: die Arbeitslosenquote ist nach einem Studienabschluss geringer. »

Stefan Gerig
Berufsberater biz

Aber: Nach dem Studium muss man mit durchschnittlich zwei Jahren «Anlaufzeit» rechnen, ehe man sich in die Jobwelt stürzen kann. Das Studium dauert im Vergleich zu einer Berufslehre auch länger - es ist auch eine persönliche Frage, ob man sich so lange schulisch betätigen möchte.

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