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Mental X 18 Years Of Sweet Madness

Immer im Januar spielt dein Host das Orakel und wagt eine kleine Voraussage der musikalischen Entwicklung fürs neue Jahr. Doch 2018 ist das gar nicht nötig, da zur Zeit schon so viel Neues passiert.

Township Rebellion
Legende: Township Rebellion official

Techno und seine Subgenres dominieren seit Monaten die Tanzflächen der Clubs und Festivals. Doch im Gegensatz zu früher sind die Sounds um einiges sanfter geworden. Elemente aus Progressive House und Trance vermischen sich hemmungslos mit der einst puristischsten Form der Elektronika. Alteingesessene Künstler wie Stephan Bodzin, Link öffnet in einem neuen Fenster, Oliver Huntemann, Link öffnet in einem neuen Fenster, Oliver Koletzki, Link öffnet in einem neuen Fenster, Green Velvet , Link öffnet in einem neuen Fensterund Pryda beherrschen wieder die DJ-Charts. Und es scheint fast so, dass diese Entwicklung noch ein paar Monate weitergeht. Selbst die lange totgesagten Genres Hard-Trance und Rave, erleben aktuell eine Renaissance.

Doch egal was uns 2018 musikalisch bringen wird, Mental X ist gewappnet und freut sich auf sein 19. Jahr bei SRF Virus. Hier ein paar Acts, welche schon in der ersten Januarwoche mit neuen Sounds überzeugen:

Township Rebellion

Spätestens seit ihrem Album «Vobia» auf dem altehrwürdigen New Yorker House-Label Tommy Boy, sind Township Rebellion, Link öffnet in einem neuen Fenster aus Berlin in aller Munde. Ihr Sound klingt international und unheimlich gut produziert. Die fantastische Mixtur aus Techno und House und eine gewisse Coolness machen das Duo aus Berlin zu einem gefragten Live-Act. Aber auch als Remixer machen Township Rebellion eine gute Figur. Auf Labels wie Great Stuff und Parquet stellten sie dies schon unter Beweis. Auf Reinier Zonnevelds, Link öffnet in einem neuen Fenster Label «Filth On Acid», starten die beiden Berliner nun ins neue Jahr.

Quivver

Als Stoneproof und Tilt produzierte er einst Trance-Tunes, als Skanna wilden Drum'n' Bass, mit den beiden Projekten Space Manoeuvres und Elysium, minimalistische Techno-Klänge. Sein bekanntestes Alter Ego ist und bleibt jedoch Quivver, Link öffnet in einem neuen Fenster. Er remixte Pop-Acts wie Kylie Minogue, Link öffnet in einem neuen Fenster, The Prodigy, Link öffnet in einem neuen Fenster, U2, Link öffnet in einem neuen Fenster, Dido, Link öffnet in einem neuen Fenster, Kasabian, Link öffnet in einem neuen Fenster und viele mehr. Quivver besitzt das schon fast unheimliche Talent, selbst aus den kommerziellsten Tracks echte Underground-Hymnen zu produzieren. Diesen Winter startet Quivver einen erneuten Grossangriff auf unsere Ohren und vor allem auf unsere Beine. Denn Qui(v)ver bedeutet beben!

Matter & GMJ

Matter, Link öffnet in einem neuen Fenster aka Matty Doyle und GMJ, Link öffnet in einem neuen Fenster aka Gavin Griffin aus Melbourne überzeugen seit geraumer Zeit mit fantastischen Sounds. Als Künstler eher zurückhaltend, punkten die Beiden als gefragte Produzenten und Remixer. Sehr verspielt und erwachsen klingen ihre neuen Tacks «Satori» und «Exiled». Wir hören rein.

Und sonst noch?

Weiter präsentiert dir Mental X brandneue und exklusive Tunes von Nasser Tawfik, Link öffnet in einem neuen Fenster, Nicone, Link öffnet in einem neuen Fenster, Rauschhaus, Link öffnet in einem neuen Fenster, Paul Ursin, Link öffnet in einem neuen Fenster, Dubspeeka, Link öffnet in einem neuen Fenster und noch vieles, vieles mehr.

Ach ja 18, was war da noch?

Vor genau 18 Jahren, am 8. Januar 2000, hiess es zum ersten Mal: «E wunderschöne guete Obe, du lossisch Mental X uf Virus»! Na dann, Champagner auf und Happy New Year!