Best of 2015: Die 15 besten Alben des Jahres

Goodbye, 2015! Wir verabschieden uns von einem der besseren Musikjahre der jüngeren Vergangenheit mit der Auswahl unserer 15 absoluten Lieblingsplatten des Jahres. Rap, Electronica, Gitarren: Es hat für jeden was dabei.

Best of Alben 2015

Bildlegende: Die besten Alben 2015 SRF Virus

Nach ihrem ersten Album habe ich diese Band mal als «Kings of Leon für Arme» umschrieben. Jetzt haben sie mir mit ihrem zweiten Album, eine wunderbar produzierte Rock'n'Roll-Soul-Combo, das Maul gestopft. Ich ziehe meinen Hut. (Luca) [Unser Interview mit Alabama Shakes-Sängerin Brittany Howard findest du hier]

Ein Sänger, der mit Lumberjack-Hemden rumläuft, Zigaretten am Laufmeter vernichtet und blondierte Haare hat - es sind aber vor allem seine Stimme und sein Geschmack, die mich voll weggeflasht haben. (Pablo) [Mehr zu Allan Rayman]

Danke, Graham Coxon, dass du immer an dieses Album geglaubt hast. (Danilo) [Mehr zu «The Magic Whip»]

Crush-Alarm! Kaum jemand anderes verpackt derzeit seine cleveren Alltagsbeobachtungen so gut in grandiose Songs wie Courtney Barnett aus Australien. Und kaum jemand motzt so schön. (Luca)

Das schönste Mixtape des Jahres. (Luca)

Hat auf ihrem Debütalbum ihr ganzes Umfeld, in welchem sie in London gross geworden ist, auf musikalischen Weise umgesetzt. Und zwar in einer schier unglaublichen Präzision. Von mir aus könnte Georgia Barnes schon morgen ihr zweites Album veröffentlichen. (Danilo) [Mehr zu «Georgia»]

Dieser Typ kann singen, rappen - und sieht dazu auch noch unglaublich gut aus. Ein richtig fettes Pablito-Cosign von mir. (Pablo) [Mehr zu «And After That, We Didn't Talk»]

Für mich persönlich das beste Album des Jahres. Eine Ode an das Nachtleben. Genau so farbenvoll wie das Cover der Platte. (Danilo)

Ich glaube, wir müssen uns nicht darüber streiten, dass «To Pimp A Butterfly» raptechnisch das wahrscheinlich beste Album des Jahres ist. Kendrick berappt politische, persönliche und kaputte Themen und zeigt, wieso er der beste Rapper der Welt ist. (Pablo) [Mehr zu «To Pimp a Butterfly»]

So speziell der Sound dieser Platte ist, so speziell ist auch LA Priests Workflow. Sam Dust hat sich für diese Platte mit einem Esel, einem Huhn und einem Pfau auf einen Bauernhof in Wales zurückgezogen und dort nach seinem musikalischen Ich gesucht. Mit vollem Erfolg. (Danilo)

Maribou State beeindrucken mich schon seit ihren allerersten Songs. Die richtige Mischung zwischen Dubstep und House, unaufgeregtem Clubsound und Sommersongs. (Danilo)

Nicht nur ein geiles Album, sondern auch immer noch die beste Deutschrap-Liveshow. Aber ich bin eh Marsimoto-Fanboy. (Pablo)

Aus dem House Soulection. SPZRKT, ein hervorragender Sänger mit christlichem Hintergrund (das merkt man allerdings erst, wenn man die Texte ein zweites Mal durchliest), hat sich da mit Beatbastler Sango zusammengetan. Habe ich mindestens drei Monate lang rauf und runter gehört. (Pablo)

So viel Schönheit versteckt sich in der Traurigkeit. Sufjan Stevens singt 11 Songs über seine Kindheit, den Tod seiner Mutter und präsentiert uns damit das herzzerreissendste Album des Jahres. Nicht nur etwas für Folk-Freunde. (Luca) [Mehr zu «Carrie & Lowell»]

Kevin Parker hat die Synthesizer entdeckt - und das mit vollem Erfolg. Das dritte Tame Impala-Album durchflutet selbst den hintersten Winkel des verstaubtesten Kellers mit einem warmen Soundteppich. Für mich das beste Album des Jahres. Nur Hits. All Killer, no Filler. (Luca)

Welche Platten liefen bei dir dieses Jahr rauf und runter? Sag's uns in den Kommentaren.