Vök: Klänge aus dem kalten Norden

Längst ist die isländische Band Vök nicht nur für Musik-Nerds ein Begriff. Das Trio macht elektronischen Indiepop. Das Schönste: Sie waren bei uns im Studio und wir haben sie beim Musizieren gefilmt.

Vök aus Island machen elektronischen Indie-Pop mit düsteren, melancholischen Elementen, anzusiedeln bei den Klängen von The xx, The Knife oder Poliça. Noch sind sie Untergrund, doch das wird sich bald ändern.

Vom Bandwettbewerb zu den grossen Bühnen

Mittlerweile sind Vök mehr als ein Geheimtipp. Am Anfang stand jedoch nur der Bandwettbewerb «Músíktilraunir». Wir schreiben das Jahr 2013, die Sängerin Margrét Rán und der Saxophonist Andri Már meldeten sich an. Das damalige Duo hatte jedoch gar keine Lieder.

Die fehlenden Lieder schrieben sie unter Zeitdruck und gaben ihr Bestes. Sie hatten Glück und gewannen den Contest, was wohl hauptsächlich mit ihrem Talent zu tun hat. Im Sommer 2013 wurde dann aus dem Duo ein Trio, Ólafur Alexander kam dazu.

Gegen Ende desselben Jahres veröffentliche Vök die erste EP «Tension». Zwei Jahre später erschien die zweite EP «Circles». Heute gelten Vök als das nächste grosse Ding aus Island. Übrigens: Vök heisst auf Deutsch übersetzt «ein ins Eis geschlagenes Loch».

Vök spielen am 22.2.16 im Papiersaal Zürich. Am Dienstag, 23.2.16 spielen sie in Bern in der Mahogany Hall und am 24.2.16 im Bleu Lézard in Lausanne.