Die Konsequenzen der Niederlage von Roy Moore in Alabama

Nach über 25 Jahren gewinnt im republikanischen US-Bundesstaat Alabama ein Demokrat die Senatswahlen. «Für Trump ist das ein Rückschlag, für die Republikaner möglicherweise ganz gut», sagt der Politologe und USA-Experte Torben Lütjen.

Das Bild zeigt den Republikaner Roy Moore, der die Senatswahlen im US-Bundesstaat Alabama verloren hat.
Bildlegende: Der Republikaner Roy Moore verliert die Senatswahlen im US-Bundesstaat Alabama.

Die weiteren Themen:

  • Der Entscheid von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat in der muslimischen Welt harsche Kritik ausgelöst. Der türkische Präsident Erdogan hat daher einen Sondergipfel der Organisation für Islamische Zusammenarbeit einberufen. Der Gipfel dürfte für Erdogan vor allem innenpolitisch wichtig sein, analysiert die Beobachterin in Istanbul.
  • Sexueller Missbrauch von Kindern gehört zu den ganz dunklen Kapiteln in der Geschichte der katholischen Kirche. In seinem neuen Film untersucht der britische Historiker John Dickie den Umgang der Kirche mit pädophilen Pfarrern. Das Gespräch mit John Dickie.
  • Zwei Jahre nach Abschluss des Pariser Klimaabkommens haben sich Staats- und Firmenchefs gestern erneut in Paris getroffen, um den Kampf gegen den Klimawandel weiterzutreiben. Dabei wurden Versicherungen für ihr Verhalten gelobt, während Banken verbale Prügel einstecken mussten.

Moderation: Christina Scheidegger, Redaktion: Andrea Christen