Chutneys – Süss-saure Würzsaucen

Chutneys sind eine von vielen Möglichkeiten, alle erdenklichen Gemüse und Früchte zu haltbaren Köstlichkeiten weiterzuverarbeiten.

Chutney im Glas mit Apfel und Zimtstange.
Bildlegende: Indische Küche: Die Engländer brachten die Chutneys während der Kolonialzeit nach Europa. Colourbox

Chutneys stammen ursprünglich aus der indischen Küche. Je nach den verwendeten Zutaten werden Chutneys wie eine Konfitüre gekocht oder kalt püriert. Mit den Engländern gelangten die Chutneys während der Kolonialzeit nach Europa. In England wurde es üblich, Chutneys gewissermassen als süss-saure und manchmal auch scharfe Variante von Konfitüren herzustellen und in Gläsern einzumachen.

Alle erdenklichen Gemüse und Früchte lassen sich durch die Zugabe von Essig oder Zitronensaft und Zucker süss-sauer einkochen und dadurch auf natürliche Art konservieren.

Je nach dem gewünschten Geschmacksprofil kommen noch verschiedenste Gewürze dazu.

Die am häufigsten verwendeten Gewürze sind Chili, Pfeffer, Ingwer, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Sternanis und Senfsamen. Und natürlich dürfen auch Zwiebeln und Knoblauch sowie Zimt und Gewürznelken nicht fehlen.

Redaktion: Rudolf Trefzer