Dampfkochtopf – kein Grund zur Panik

Vielen Köchinnen und Köchen ist der Dampfkochtopf nicht ganz geheuer. Deshalb lassen sie lieber die Finger von diesem Teufelsding. Zu Unrecht!

Optisch hat sich der Dampfkochtopf verändert, das Prinzip ist seit jeher gleich.
Bildlegende: Optisch hat sich der Dampfkochtopf verändert, das Prinzip ist seit jeher gleich. Colourbox

Der Dampfkochtopf funktioniert recht einfach: Weil er luft- und wasserdicht verschlossen wird, kann durch den entstehenden Dampfdruck eine Siedetemperatur von je nach Modell bis zu 120 Grad erreicht werden. Durch diese hohe Temperatur verkürzt sich die Garzeit auf bis zu einem Drittel der normalen Garzeit.

Da man den Dampfkochtopf während des Kochvorgangs nicht öffnen kann, empfiehlt sich seine Verwendung vor allem für die Zubereitung von Speisen und Gerichten mit einer längeren Garzeit. Beispielsweise eingeweichte Hülsenfrüchten (Böhnli, Erbsen, Linsen), Kartoffeln oder Schmorgerichte und Eintöpfe.

Autor/in: Rudolf Trefzer