Der Pfirsich – Eine uralte Sommerdelikatesse

Kaum eine andere Frucht schmeckt mehr nach Sommer als ein reifer, saftiger Pfirsich! Kein Wunder also, dass der Pfirsich bei uns in Europa zu den traditionellen Sommerfrüchten zählt.

Plattpfirsiche
Bildlegende: Die Plattpfirsiche sind besonders aromatisch. colourbox

Die Urheimat des Pfirsichs ist das südliche China, wo der Pfirsichbaum bereits seit viertausend Jahren kultiviert wird! Über Persien gelangte er in der Antike nach Griechenland und von da über Rom nach Mitteleuropa. Da die Römer den Pfirsich für eine persische Frucht hielten, nannten sie ihn «malum Persicum», persischen Apfel.

Ein guter, reifer Pfirsich ist saftig-süss und kann himmlisch aromatisch schmecken. Leider entwickeln die im Laden gekauften Pfirsiche kaum das volle Aroma, da sie aus Transportgründen noch hart und unreif geerntet werden und sie deshalb nicht voll ausreifen können. Besonders aromatisch sind die Plattpfirsiche, die bei uns seit einigen Jahren erhältlich sind.

Und was macht man Pfirsichen in der Küche? Eigentlich wenig, denn wenn sie reif sind, sind Pfirsiche eine sich selbst genügende Delikatesse. Höhere kulinarische Weihen kann man aber Pfirsichen verleihen, wenn man sie wie im Piemont zusammen mit dem moussierenden Süsswein Moscato dAsti in Verbindung bringt. Dazu die Schnitze von geschälten Pfirsichen in eine Schüssel geben, reichlich Moscato dAsti dazu geben und mit einigen fein geschnittenen Pfefferminzblättern garnieren.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Rudolf Trefzer