Pilze: gesund und fettarm

Für Biologen sind Pilze weder Tier noch Pflanze, sondern ein eigenes Reich. Für Ernährungsberater gehören die Pilze zum Gemüse. Dafür sprechen die vielen gesunden Nährstoffe und die niedrigen Kalorien- und Fettgehalte.

Wer Pilze verträgt, kann täglich davon essen.
Bildlegende: Wer Pilze verträgt, kann täglich davon essen. colourbox.com

Pilze bestehen zu 90% aus Wasser. Kein Wunder werden sie oft «Schwämme» genannt. Daneben enthalten Pilze wertvolles Vitamin B, Mineralstoffe wie Kalium, welches gut für unsere Herztätigkeit ist, und Ballaststoffe, die unsere Verdauung anregen.

Verzehr ungefährlich
Letztere sind dafür verantwortlich, dass Pilze bei einigen Leuten den Bauch blähen und im Darm rumoren. Wer eine empfindliche Verdauung hat, soll laut der Ernährungsberaterin Helena Kistler also auf Pilzgerichte und Pilzbeilagen verzichten.

Alle anderen müssen ihren Pilzkonsum jedoch nicht einschränken. Auch die Angst vor Schwermetallen in den Pilzen ist in der Schweiz unbegründet. Zumindest bei gekauften Pilzen. Diese dürfen nämlich nicht über den Ladentisch, falls die Belastung zu hoch sein könnte.

Nur Wenige sind geniessbar
Es sind zwischen 5'000 und 6'000 verschiedene Pilzsorten bekannt. Nur etwa 3% davon sind geniessbar und etwa gleichviele sind giftig.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Brigitte Wenger