Poulet aus Erbsenmehl – im «A Point»-Test

Im Moment ist das Poulet-Fleisch aus Erbsenprotein des jungen ETH-Start-up «planted.» in aller Munde. Seit kurzem ist das Erbsenmehl-Poulet im Grossverteiler erhältlich und wer sich ein Pack davon sichern will, muss beinahe schon Glück haben.

Poulet aus Erbsenmehl gebraten und an Estragonrahmsauce
Bildlegende: Gebraten und an Estragonsrahmsauce - Wir haben mit «planted.», dem Poulet aus Erbsenmehl gekocht. SRF

«Was wir ins Kühlregal legen», sagte eine Verkäuferin bei Coop, wo wöchentlich an die 2000 kg davon in den Verkauf gehen, «ist in kürzester Zeit ausverkauft.»

Erhältlich ist das gepflanzte Pouletgeschnetzelte, das dem Original vor allem punkto Aussehen und Konsistenz erstaunlich nahe kommt, in zwei Varianten: nature und mariniert.

SRF 1-Foodredaktorin Maja Brunner hat die Probe aufs Exempel gemacht und hat das Planted-Pouletgeschnetzelte auf zwei verschiedene Arten zubereitet. Und: Das Poulet-Geschnetzelte aus Erbsenmehl überzeugte sowohl gebraten als auch an einer feinen Estragon-Rahmsauce.

Übrigens: Die Zutatenliste des Planted-Poulets ist verblüffend kurz: Das Fleisch besteht nur gerade aus Mehl und Fasern von gelben Erbsen, Rapsöl und Wasser und extra zugefügtem Vitamin B12.

Und da für «planted.»-Pouletgeschnetzeltes kein einziges Huhn gemästet und geschlachtet werden muss, lässt sich auch die Oeko-Bilanz des Produkts sehen: Laut den Machern von «planted.» wird im Vergleich zu konventionell produziertem Fleisch beim Poulet-Geschnetzelten aus Erbsenmehl zwei Drittel weniger Treibhausgas ausgestossen, zwei Drittel weniger Land beansprucht und 90 Prozent weniger Wasser verbraucht.

Redaktion: Maja Brunner