Rettich – die würzig-scharfe Wurzel

Typisch für den Rettich ist seine derbe Schärfe. Sie verleiht ihm aromatischen Pfiff.

Weisser Rettich auf einem Haufen.
Bildlegende: Die im Rettich enthaltenen enthaltenen Senföle sorgen dafür, dass der Rettich so angenehm scharf schmeckt. Colourbox

Auch wenn seine Herkunft nicht eindeutig geklärt ist, so steht doch fest, dass der Rettich bereits in der Antike von den Griechen und Römern kultiviert und gegessen wurde.

Der deutsche Name Rettich ist denn auch nichts anderes als eine Ableitung des lateinischen Wortes für Wurzel: radix. Wie andere Wurzelgemüse galt der Rettich in Europa lange als derbe Bauernspeise.

Obschon man den Rettich auch dünsten und kochen kann – bei uns ist er vor allem roh beliebt. Je nach Verwendungsart schneidet man den Rettich in Scheiben, Würfel oder Stäbchen.

Wunderbar schmecken Rettichscheiben, wenn man sie nur mit Olivenöl oder kalt gepresstem Rapsöl und Meersalz würzt. Zudem ist Rettich mit seiner knackigen Konsistenz auch eine ideale Zutat für Salate aller Art. Ob in einem Mischsalat oder in einem Wurst-Käse-Salat – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Redaktion: Rudolf Trefzer