Syrische Küche – Duft und Geschmack des Vorderen Orients

Der Vordere Orient ist nicht nur geographisch, sondern auch kulinarisch ein grosser, zusammenhängender Kulturraum, der sich allen politischen und religiösen Unterschieden zum Trotz durch viele Gemeinsamkeiten auszeichnet.

Gefüllte Maispoulardenbrüste.
Bildlegende: Gefüllte Maispoulardenbrüste. colourbox

Wie die bei uns bekannte und beliebte libanesische Küche, ist auch die Küche Syriens äusserst vielfältig, herzhaft gewürzt und bekömmlich. Zu den Grundzutaten vieler Gerichte gehören neben Olivenöl, Zwiebeln, Knoblauch, Auberginen und Tomaten auch Feigen, Datteln und Granatäpfel sowie eine Vielzahl von Kräutern und Gewürzen.

Wie in allen Küchen des Vorderen Orients bilden auch in der Küche Syriens, die «Mezzeh» (Vorspeisen) einen wichtigen Bestandteil eines typischen Mahles. Als «Mezzeh» werden in Syrien u.a. «Hummus» (Kichererbsenpüree), «Tabuleh» (Salat aus Tomaten, Weizen und gehackter Petersilie), «Baba Ganoush» (Auberginenpüree) und verschiedene Joghurtsaucen gereicht.

Als Hauptgang gibt es bei einem typisch syrischen Mahl meist ein Lamm- oder Geflügelgericht mit Reis und Salat. Dazu isst man während der ganzen Mahlzeit das knusprige Pita-Fladenbrot.

Redaktion: Rudolf Trefzer