«Ich bin ein Muttersöhnchen!»

Für den diesjährigen Sommerschwerpunkt verbringt «Schweiz aktuell» drei Wochen an der Raststätte in Würenlos und bietet einen Einblick in ein Leben zwischen Abgas und Asphalt. Drei Freiwillige arbeiten und wohnen während dieser Zeit auf dem Areal, unter ihnen der 19-jährige Komiker Bendrit Bajra.

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Autobahn A1: Bendrit Bajra

6:02 min, aus Schweiz aktuell vom 29.7.2015

Die Raststätte in Würenlos kennt Bendrit Bajra gut. Denn der 19-Jährige liebt Autos und besucht beim «Fressbalken» oft Autotreffen. «Mein Auto ist wie meine Frau. Es macht mich glücklich», lacht Bendrit Bajra. Der Jungkomiker hat vor kurzem seine Lehre als Autoersatzteilverkäufer abgeschlossen und verdient sein Geld jetzt mit Auftritten und Werbeverträgen. Seit er vor zwei Jahren begonnen hat Handy-Videos auf Facebook zu veröffentlichen, ging es mit seiner Karriere steil aufwärts.

Mittlerweile hat Bajra namhafte Sponsoren und eine eigene Managerin: «Es ist schon krass, wie schnell das ging. Aber es ist cool, denn offenbar hab ich etwas richtig gemacht», so Bendrit Bajra. In seinen Videos thematisiert der kosovarisch-schweizerische Doppelbürger unter anderem die Unterschiede zwischen Schweizern und Ausländern. Damit hat er sich eine grosse Fangemeinde geschaffen.

Zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester wohnt der 19-Jährige in Zürich-Schwamendingen. Er sei ein Muttersöhnchen, sagt Bendrit Bajra von sich selbst. Das Leben in der Wohngemeinschaft in Würenlos hält deshalb einige Herausforderungen für ihn bereit: «Ich muss meine Wäsche selbst machen, selbst bügeln… Das kann ich alles nicht. Ich glaube, diese drei Wochen werden mir guttun!»