Ankommen bei sich selbst

Zwei neue Romane erzählen, wie man zu sich selbst findet beziehungsweise sich selbst treu bleibt. Auch, wenn einen das Leben hin- und herschleudert.

Beiträge

  • David Grossman erhielt 2011 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (Bild: Peter-Andreas Hassiepen)

    David Grossman: Kommt ein Pferd in die Bar

    Erzählt wird ein Comedy-Abend des abgehalfterten Alleinunterhalters Dovele. Er reisst Witze unterhalb der Gürtellinie – bis sich eine Frau aus dem Publikum meldet. Sie kennt Dovele aus seiner Kindheit. Und eine einzige Bemerkung von ihr genügt, damit er seine wirkliche Geschichte erzählt.

    Eine persönliche, erschütternde Geschichte.

    Buchhinweis: David Grossman. Kommt ein Pferd in die Bar. Hanser, 2016.

    Britta Spichiger

  • Das wahre Ich steckt hinter der Maske (Bild: Coverausschnitt)

    Die Maske herunterreissen

    In seinem neuen Roman thematisiert David Grossman nicht nur das traumatisierte Leben von Überlebenden des Holocaust und ihren Familien, sondern zwingt den Leser, die Leserin auch, sich auf das eigene Leben zu besinnen.

    Er zeigt, was passiert, wenn hinter der zur Schau getragenen Maske das wahre Ich zum Vorschein kommt.

    Britta Spichiger

  • Autor und Schauspieler: Gavriel Savit (Bild: Arthur Cohen)

    Gavriel Savit: Anna und der Schwalbenmann

    Anna und ihr Vater leben glücklich, bis ihr Vater eines Tages während des Zweiten Weltkriegs nicht mehr nach Hause kommt. Einsam und verloren schliesst sie sich dem geheimnisvollen Schwalbenmann an.

    Er zeigt ihr, wie man in einer feindlich gesinnten Welt überlebt – und dabei auch für sich selbst kämpfen muss.

    Buchhinweis: Gavriel Savit. Anna und der Schwalbenmann. cbt, 2016.

    Britta Spichiger