Schweizer Buchpreis: Das Siegerbuch im Fokus

Gewinner des Schweizer Buchpreises 2016 ist Christian Kracht. Er wird ausgezeichnet für seinen Roman «Die Toten». Die fünfköpfige Fachjury hat sich damit für eine klassische Geschichte entschieden.

Beiträge

  • Das Siegerbuch (Bild: Keystone)

    Das Siegerbuch

    Die Jury würdigt den Roman als «eine gelungene Verknüpfung von grossem literarischen Können mit einer hellsichtigen Diagnose unserer Gegenwart».

    «Die Toten» ist in den 1930-er Jahren angesiedelt – und trotzdem stellt Kracht auch eine für die heutige Zeit aktuelle Frage: was vermag Kunst der Politik entgegenzusetzen?

    Christian Kracht. Die Toten. Kiepenheuer und Witsch, 2016.

    Britta Spichiger

  • Der Sieger (Bild: Keystone)

    Der Sieger

    Der Schweizer Autor Christian Kracht ist ein Shooting Star in der Literatur. Ein vorwiegend junges Publikum erwartet sein neuestes Werk jeweils genauso gespannt wie das Feuilleton. Krachts Verleger lobt die Zusammenarbeit mit ihm als «produktiv und beglückend».

    Britta Spichiger

  • Auch die übrigen Nominierten gingen nicht leer aus (Bild: Keystone)

    Die übrigen Nominierten

    Die Palette der nominierten Texte ist bunt. Vom autobiographischen Text über ein experimentelles Debut und eine erschütternde Parabel bis zu einem schrägen Aussenseiter-Roman. Mit der vielseitigen Shortlist wird die Diskussion über das aktuelle Schaffen in der Schweizer Literatur angekurbelt.

    Sacha Batthyany. Und was hat das mit mir zu tun?, Kiepenheuer und Witsch, 2016.Christoph Höhtker. Alles Sehen. Ventil Verlag, 2016.Charles Lewinsky. Andersen. Nagel und Kimche Verlag, 2016.Michelle Steinbeck. Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch. Lenos Verlag, 2016.

    Britta Spichiger