Gesellenstück und Masterpiece: Oktette von Svendson und Bruch

Es war sein Gesellenstück, seine Abschlussarbeit: der norwegische Komponist Johan Svendsen hat sein Oktett für Streicher geschrieben, einstudiert und aufgeführt, bevor sein Kompositionslehrer nur eine Note davon sah. Es sollte sein erfolgreichstes Werk überhaupt werden.

Das Oktett Tharice Virtuosi spielen das Opus 3 von Svendsen auf ihrer neuen Aufnahme zusammen mit einem Ausschnitt aus dem reifen Spätwerk von Max Bruck: dem Oktett in B-Dur. Erschienen beim Schweizer Label Claves.

Ein weiteres Meisterstück dieses Abends: Johannes Brahms' Klarinettenquintett mit dem Galatea Quintet

Johan S. Svendsen: Oktett für 4 Violinen, 2 Viole und 2 Violoncelli in A-Dur op. 3
(Tharice vituosi)

Johannes Brahms: Quintett für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello h-Moll op. 115
(Galatea Quintet)

Max Bruch: Oktett für 4 Violinen, 2 Viole und 2 Violoncelli B-Dur. Daraus: Adagio und Allegro molto
(Tharice vituosi)

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Redaktion: Nikolaus Broda