Bob Dylan, Johnny Cash und die «Nashville Cats»

«Dylan, Cash and the Nashville Cats - a New Music City» ist die Überschrift über eine kürzlich veröffentlichte Doppel-CD. Sie handelt von der damals neuen, genreübergreifenden Rolle von Nashville in den 1960er- und 1970er-Jahren.

Porträtbilder von Cash und Dylan.
Bildlegende: Das CD-Cover von «Dylan, Cash and the Nashville Cats: A New Music City». zvg

Dylan und Cash waren bereits gute Freunde, als Dylan 1966 entschied, sein bahnbrechendes Album «Blonde on Blonde» in Nashville aufzunehmen. In der Stadt mit dem konservativen Ruf fand er brillante und offene Musiker: Die «Nashville Cats» schrieben Musikgeschichte weit über die Country-Musik hinaus.

Mit Dylan und Cash als «Katalysatoren» liessen sich auch Grössen wie Simon & Garfunkel, Leonard Cohen, Joan Baez und die Ex-Beatles George Harrison, Ringo Starr und Paul McCartney von der Country-Metropole beeinflussen.

Umgekehrt inspirierten diese Grössen junge Nashville-Künstler wie Kris Kristofferson oder John Hartford zu neuen kreativen Höhenflügen im Country-Songwriting. Und «Nashville Cats» wie Charlie Daniels und Jerry Reed gelang in der Folge ihrerseits der Sprung aus den Studios in eigene Karrieren.

Gespielte Musik

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Geri Stocker