Pete Seeger, Steven Fromholz und die Country-Grammys

«Country Special» feiert die neuen Grammy-Gewinner aus Country, Bluegrass und Americana - und nimmt Abschied von zwei Künstlern: Pete Seeger, der «Father of American Folk Music», starb 94-jährig in New York; Singer-Songwriter Steven Fromholz kam mit 68 in Texas bei einem Jagdunfall ums Leben.

Country-Legende Pete Seeger feiert seinen 90. Geburtstag auf der Bühne in New York (Mai 2009).
Bildlegende: Country-Legende Pete Seeger feiert seinen 90. Geburtstag auf der Bühne in New York (Mai 2009). Reuters

Pete Seeger prägte die amerikanische Folk-Music wie wenig andere mit Eigenkompositionen wie «Where Have All the Flowers Gone» oder «If I had a Hammer», als wandelndes Lexikon der Musiktradition, aber auch mit seinem gesellschaftspolitischen Engagement als Mitglied der «Weavers», in der Bürgerrechtsbewegung, gegen den Vietnam-Krieg und für eine ökologischere Welt. Er starb am Montag 94-jährig.

Anders Steven Fromholz: Sein Name war kaum über seinen Heimatstaat Texas hinaus bekannt, doch war er ein origineller Weggefährte von sehr viel bekannteren musikalischen «Texas Outlaws» wie Willie Nelson oder Jerry Jeff Walker. Fromholz erlag am 19. Januar auf der Jagd in Texas mit 68 einem Schuss aus dem eigenen Gewehr.

Die 56. Ausgabe der Grammys vom vergangenen Sonntag brachten in den Sparten Country, Bluegrass, Americana und Folk Preise für einige der erklärten «Country Special»-Lieblinge des vergangenen Jahres: Kacey Musgraves, Emmylou Harris & Rodney Crowell, Guy Clark oder Darius Rucker. Dies gilt es zu feiern.

Gespielte Musik

Moderation: Christoph Schwegler, Redaktion: Geri Stocker