Andres Wirz: Zivildienst unter Kenias Sonne

Ein halbes Jahr lang will der 29-jährige Schreiner und Holzingenieur Jugendliche darin unterrichten, wie sie die Energie der Sonne nutzen können. Dafür ist Andres Wirz samt Familie in ein kleines Nest gezogen, wo der Esel das Trinkwasser bringt und die Hühner frei herumlaufen.

Andres Wirz mit seinem Sohn Nils (15 Monate) vor dem Haus eines Nachbarn in Abura.
Bildlegende: Andres Wirz mit seinem Sohn Nils (15 Monate) vor dem Haus eines Nachbarn in Abura. zvg

Wenn Andres Wirz davon erzählt, wie er bei seiner Ankunft von den Nachbarn in Abura empfangen wurde, gerät er ins Schwärmen: «Die Leute sind extrem freundlich und hilfsbereit! Einer hat mir ein Huhn geschenkt, ein anderer Orangen, ein dritter Zitronengras, damit ich es vors Fenster pflanzen kann als Schutz gegen die Mücken.»

Den Strom für seinen Haushalt will Andres Wirz selbstverständlich selber machen. Dafür hat er aus der Schweiz extra drei Solarpanels mitgebracht. Er hofft, nach diesem Zivildiensteinsatz in Kenia bleiben zu können.

Gespielte Musik

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Doris Rothen