Olivia Keller in Kairo – fühlt sich wohl in der arabischen Welt

Sie ist hektisch, laut und riesengross: Die Stadt Kairo. Seit acht Jahren ist die 25-Millionenstadt das Zuhause von Olivia Keller. Eigentlich wollte die 46-Jährige nie nach Ägypten auswandern. Heute hilft sie dort Menschen in Armut.

Olivia Keller steht an einem Fluss Nähe Kairo. Sie trägt ein weisses Hemd.
Bildlegende: «Ich hätte nie gedacht mal nach Ägypten auszuwandern!» zVg

Hätte man Olivia Keller vor zehn Jahren prophezeit, sie würde mal in Kairo leben, hätte sie laut heraus gelacht. Mit Ägypten hatte sie vorher nichts am Hut. Eine Freundin überredete die gelernte Topfpflanzengärtnerin zu Tauchferien am Roten Meer. Olivia Keller hat sich sofort in das Land und die Kultur verliebt.

Seit acht Jahren lebt Olivia Keller nun schon in Kairo. Sie arbeitet für eine internationale Übersetzungsfirma. Aber ihr eigentliches Herzblut ist es, armen Menschen zu helfen: «Für mich ist es selbstverständlich, Benachteiligten zu helfen.» Ihre Seelenschwestern sind zwei muslimische Frauen, die sie bei sich aufgenommen hat: «Sie kommen aus Tanta, eine Stadt im Nildelta, wo es immer wieder Anschläge gibt. Sie sind sehr herzlich und wir sind wie eine Familie.»

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