Pascal Frei: Ferien für handicapierte Menschen in Thailand

Thailand ist für manche das Ferienparadies Nummer eins. Für Blinde, Betagte oder Menschen mit Behinderung ist eine Reise in das exotische Land jedoch beschwerlich. Oft fehlt die nötige Betreuung und Infrastruktur in den Hotels.

Wie in Thailand alles begann: Pascal Frei mit seinem ersten Langzeitgast Christian Schmid. Mittlerweile ein guter Freund von ihm.
Bildlegende: Wie in Thailand alles begann: Pascal Frei mit seinem ersten Langzeitgast Christian Schmid. Mittlerweile ein guter Freund von ihm. ZVG

Nicht so im kleinen Feriendomizil des 33-jährigen Thurgauers Pascal Frei. Vor rund drei Jahren hat er seine Koffer gepackt, um im Nordosten Thailands, nahe der Grenze zu Laos, seinen lang ersehnten Traum zu verwirklichen. Zusammen mit seiner Freundin betreibt er ein kleines Ferienressort für Blinde, Betagte oder Menschen mit Behinderung. Rund um die Uhr betreut er seine Gäste aus der Schweiz, kocht und unternimmt spannende Reisen sowie Ausflüge. 

«Ich bin ihr persönlicher Reisebegleiter. Und wenn es sein muss, zaubere ich auch einen Schweizer Wurst-Käse-Salat.»

Wo andere sich unter dem Sonnenschirm sonnen, arbeitet Pascal Frei rund um die Uhr für sein Herzblut Projekt. «Ich arbeite mehr als in der Schweiz, aber ich gehe auf in meiner Arbeit. Vor allem wenn ich sehe, dass sich meine Gäste wohl fühlen. Hier in Thailand fühlt man sich wie in einer grossen Familie aufgehoben.»

Gespielte Musik

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Pascale Folke