Regula Trutmann formt in Senegal Frauenskulpturen aus Lehm

Für die Künstlerin Regula Trutmann ist Lehm ein Lebenselixier. Sie verarbeitet das Material nicht nur auf künstlerische Weise, sondern baute damit auch Ihr Haus in Senegal. Seit bald zehn Jahren wohnt die Schwyzerin in Abéné in der Region Casamance: «Der Ort hat mich von Anfang an verzaubert.»

Regula Trutmann kniet zwischen ihren lebensgrossen Frauenskulpturen
Bildlegende: Regula Trutmann fühlt sich wohl in Abéné zVg

Ein kleines Paradies

Abéné ist ein Dorf direkt am Meer im Südwesten von Senegal. Der Ort hat die Künstlerin Regula Trutmann vor zehn Jahren in den Bann gezogen: «Ich bereiste damals Senegal. Ich kam nach Abéne und es fühlte sich an, als würde ich nach Hause kommen.»In all den Jahren hat sich die 63-Jährige ein kleines Paradies aufgebaut.

Überall Skulpturen

Sie lebt in einem selbstgebauten Lehmhaus inmitten einer grünen Oase. Die Wände sind kunstvoll mit Mosaik verziert und überall stehen ihre Lehmskulpturen. Sie gibt Töpfer- und Malkurse. Wer zu ihr findet, lebt selber in einem prachtvoll verzierten Lehmhaus.

Als Frau nicht einfach

Der Weg zum Glück sei aber nicht immer einfach gewesen, sagt Regula Trutmann: «Als Frau muss man sich in Senegal zurücknehmen. Die Männerkultur ist hier sehr dominant.» Aber mittlerweile kennt und schätzt man die Schweizerin und ihre Kunst in Abéné.

Gespielte Musik

Moderation: Joëlle Beeler, Redaktion: Pascale Folke