Wolken verhindern eine starke Auskühlung

Am Montagmorgen lagen die Tiefstwerte in La Brévine bei -29 Grad und in Samedan bei -27 Grad. Am Dienstagmorgen wurden in Samedan immer noch -26 Grad gemessen, während es in La Brévine "nur" noch -2 Grad gab. Im Westen verhinderten am Dienstagmorgen dicke Wolken eine starke Abkühlung.

Am Montagmorgen war es in der ganzen Schweiz sehr kalt. In Hochtälern wurden verbreitet -25 bis -30 Grad gemessen, und im Mittelland lagen die Temperaturen stellenweise bei -15 Grad. Am Dienstagmorgen war es nur noch im Osten richtig kalt, weil es noch lange während der Nacht klar war. Im Westen verhinderten dicke Wolken eine erneute Abkühlung. Grundsätzlich kämen auch noch andere Faktoren, wie Wind oder Wechsel der Luftmasse, für die geringere Abkühlung in Frage. Anhand des Temperaturverlaufes der Station Tänikon im Kanton Thurgau zeigt sich, dass der primäre Faktor die Wolken waren, war es doch an der Station Tänikon praktisch die ganze Nacht windstill, und die wärmere Luft glitt über die Kaltluft am Boden.

Autor/in: Felix Blumer, Moderation: Joëlle Beeler, Redaktion: SRF METEO