Auf der Spur eines Nazi-Hehlers

Filmautor Ingolf Gritschneder recherchiert schon seit Jahren rund um die Devisengeschäfte der Nazis. Bei der Arbeit zu einem ersten Dokumentarfilm vor über zehn Jahren stiess er dabei auf Friedrich Kadgien, einen der wichtigsten Finanzfachleute Hitlers.

Das Filmteam in Brasilien (Autor Ingolf Gritschneder, Kameramann Jörg Fenske und Assistent Benjamin Katz).

Bildlegende: Das Filmteam in Brasilien (Autor Ingolf Gritschneder, Kameramann Jörg Fenske und Assistent Benjamin Katz). WDR

Die Recherchen für die Dokumentation «Die Spur der Schlange» beanspruchten nochmals zwei Jahre. In diesem Dokumentarfilm verfolgt Ingolf Gritschneder akribisch die Spur von Friedrich Kadgien – einem wichtigen Finanzfachmann von Adolf Hitler. Diese Spur führt nach Südamerika und auch in die Schweiz – unter anderem nach Baden und nach Sarnen. Die Schweiz war ein sicherer Hafen für die Gelder der Nazionalsozialisten und für Friedrich Kadgien selbst.

«DOK»-Redaktorin Christa Ulli im Gespräch mit Filmautor Ingolf Gritschneder und wie er die Spur der Schlange entdeckte:

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Ingolf Gritschneder über die «Die Spur der Schlange»

5:13 min, vom 13.1.2016

    • Ingolf Gritschneder

      Bildlegende: Ingolf Gritschneder WDR

      «Er muss über grosse Geldbeträge verfügt haben»

      Ingolf Gritschneder ist 60 Jahre alt und lebt in Köln. Der Jurist und freischaffende Journalist hat für seine Filme mehrere Auszeichnungen und Preise erhalten. Er stellt die investigative Recherche in den Vordergrund. Ingolf Gritschneder schildert, wie Friedrich Kadgiem nach Südamerika entkam und dort ein Unternehmen aufbaute.

      Interview mit Ingolf Gritschneder auf wdr.de

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