100 Jahre Zentralbibliothek Zürich

Mit über sieben Millionen Dokumenten ist die Zentralbibliothek Zürich eine der grössten Bibliotheken der Schweiz. Als Stadt- Kantons- und Universitätsbibliothek werden in der Zentralbibliothek auch alle Briefwechsel berühmter Zürcher gesammelt.

Handschriftliche Notizen und Skizzen von Gottfried Keller.
Bildlegende: Handschriftliche Notizen und Skizzen von Gottfried Keller. Marcel Hähni/ SRF

1917 wurden in der Stadt Zürich Stadt- Kantons- und Universitätsbibliothek zur Zentralbibliothek zusammengeführt. Die Zentralbibliothek dient der Informationsvermittlung für die allgemeine Öffentlichkeit und den Bedürfnissen von Lehre und Forschung.

Reden, handschriftliche Notizen

Neben wissenschaftlichen Arbeiten und Büchern stehen auch populäre Literatur, Krimis, Reiseführer, Ratgeber, Biographien, DVDs und Tonträger in den Gestellen. Zu den besonderen Kostbarkeiten gehören die handschriftliche Notizen, Briefwechsel und Reden berühmter Zürcher. Zusammen mit alten Drucken, Graphiken, Karten und Bilder lagern die Kultur-Schätze geschützt im Untergrund von Zürich.


Zugang zu Bildung

Vor hundert Jahren wurden ausländische Lehrpersonen der Universität Zürich das Ausleihen von Büchern an der Stadt- und Kantonsbibliothek untersagt. Aus diesem Grund und der steigenden Zahl an Büchern und Dokumenten in den Räumen der Stadt- und Kantonsbibliothek, wurden 1917 alle Bücher und Dokumente zentral in einem Neubau am Zähringerplatz in der Zürcher- Innenstadt zusammengelegt.


Sichern von modernen Ton- und Audio Dateien

Ein besonderes Augenmerk gilt laut Bibliotheks- Direktorin Susanna Bliggenstorfer der Archivierung moderner Ton- und Audio- Dateien. Während alte Schriften und Bilder bei guter Haltung auf Jahre hin gesichert sind, weiss niemand wie lange Ton- und Audio-Dateien archivierbar und abspielbar sind.

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Marcel Hähni