Schwierige Jobsuche für hochqualifizierte Zugewanderte

Obwohl bestens ausgebildet, ist es für viele Hochqualifizierte mit Migrationshintergrund schwer, eine entsprechende Stelle zu bekommen. 

Symbolbild: Menschen mit Migrationshintergrund müssen trotz guter Ausbildung Jobs annehmen, die nicht ihren Qualifikationen entsprechen.
Bildlegende: Symbolbild: Menschen mit Migrationshintergrund müssen trotz guter Ausbildung Jobs annehmen, die nicht ihren Qualifikationen entsprechen. Keystone

Die Schweiz ist ein Einwanderungsland. Aber anders als in den 60er und 70er Jahren, als vor allem Arbeiter für die Baubranche und die Industrie kamen, sind es heute hochqualifizierte Frauen und Männer, die in die Schweiz kommen.

Die meisten von ihnen, vor allem wenn sie aus dem EU/Efta-Raum kommen, finden eine Stelle, die ihrer Ausbildung entspricht. Die Schweizer Wirtschaft braucht offensichtlich Leute mit einer universitären oder Fachhochschul-Ausbildung.

Aber trotz Bedarf ist es für viele Hochqualifizierte mit Migrationshintergrund nicht einfach, eine Stelle zu finden. Denn wer aus Osteuropa oder Drittstaaten kommt, hat es schwierig, um sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.

Dies zeigt die Studie «Hochqualifizierte mit Migrationshintergrund» vom Seminar für Soziologie der Universität Basel. Sie zeigt, dass bei der erwähnten Immigrantengruppe zwar Wissen und Können vorhanden ist, dieses aber nicht genutzt wird sondern brach liegt. Dieses Wissen geht verloren.

Redaktion: Simone Meier Teuteberg