600 Millionen Franken Defizit im Bundesbudget

  • Mittwoch, 29. Juni 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 29. Juni 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 29. Juni 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Für die Jahre 2018 bis 2020 rechnet Finanzminister Ueli Maurer mit Defiziten von bis zu zwei Milliarden Franken, wegen der vom Parlament beschlossenen Mehrausgaben für Armee, Altersvorsorge und Verkehr – und den Kosten für die Unternehmenssteuerreform.

    600 Millionen Franken Defizit im Bundesbudget

    Die Ausgaben im Asylbereich steigen in der Schweiz im nächsten Jahr so stark an, dass der Bundesrat zum ersten Mal die Reserven angreifen muss. Finanzminister Ueli Maurer geht davon aus, dass die Asylgesuche danach wieder sinken werden.

    Philipp Burkhardt

  • Unter anderem sollen Kantone und Gemeinden unterstützt werden, die ihre eigenen Subventionen für familienergänzende Kinderbetreuung erhöhen.

    Mehr Geld für ausserfamiliäre Kinderbetreuung

    Um die Kosten der Kinderbetreuung für Eltern zu senken, will der Bundesrat bestehende Betreuungsplätze während fünf Jahren mit 100 Millionen Franken verbilligen. Sozialminister Alain Berset hat die Pläne dazu präsentiert.

    Gaudenz Wacker

  • Die EU-Staats- und Regierungschefs sassen am Dienstag zum letzten Mal mit David Cameron zusammen. Das mussten offensichtlich auch sie erst verarbeiten. Wie sie das taten, dürfte Cameron gefreut haben.

    Die EU zeigt sich geschlossen

    Nach dem Entscheid des britischen Volkes, die EU verlassen zu wollen, wollten die EU-Staats- und Regierungschefs an einem historischen Gipfel ein bisschen Klarheit in den weiteren Prozess bringen und Geschlossenheit demonstrieren. Dies ist gelungen - nach einem doch sehr speziellen Auftakt.

    Oliver Washington

  • Der türkische Präsident sucht die Versöhnung – aus wirtschaftlicher Not.

    Kehrtwende in der türkischen Aussenpolitik?

    Tauwetter in den diplomatischen Beziehungen mit Israel, eine Entschuldigung für den Abschuss eines russischen Kampfjets: Der türkische Präsident Erdogan scheint die Tonart zu wechseln. Was steckt dahinter? Gespräch mit der freien Journalistin Dilek Zaptcioglu.

    Isabelle Jacobi

  • Die Versuche in Malawi zeigen, dass Drohnen mehr können als Pizza ausliefern oder Menschen töten.

    Drohnen als Lebensretterinnen

    In vielen afrikanischen Ländern haben Drohnen den schlechten Ruf, dass sie den Tod bringen. Drohnen können aber auch Leben retten, etwa wenn sie Blutproben kranker Kinder aus unwegsamen Gebieten ins Labor fliegen. Die fliegenden Roboter könnten die humanitäre Arbeit revolutionieren.

    Reportage aus Malawi, wo die Unicef vielversprechende Testflüge gemacht hat.

    Patrik Wülser

  • «Sogar wenn ich den ganzen Staat zumachen würde, hätte ich nicht genug Geld, um die Schulden zu bezahlen», sagt der Gouverneur von Puerto Rico.

    US-Senat befürwortet Notlösung für Puerto Rico

    Puerto Rico ist heruntergewirtschaftet und zahlungsunfähig. Am Freitag wird das Land zwei Milliarden Dollar Schulden nicht bezahlen können. Die karibische Insel gehört zum Hoheitsgebiet der USA, ohne jedoch ein Gliedstaat zu sein. Nun hat der Senat einer Notlösung zugestimmt.

    Beat Soltermann

  • Der Fall Behring zeigt, wie schwer es ist, komplexe Grossverfahren zeitgerecht vor ein Gericht zu bringen.

    Schlussplädoyer der Verteidigung von Dieter Behring

    Seit einem Monat verhandelt das Bundesstrafgericht in Bellinzona den Fall Behring. 2000 Geschädigte machen eine Deliktsumme von rund 800 Millionen Franken geltend - der bisher grösste derartige Fall in der Schweiz. Die Verteidigung hat das abschliessende Plädoyer gehalten.

    Alexander Grass

  • Was, wenn eine Rolltreppe nicht nur Strom verbrauchen, sondern selber solchen produzieren würde? Rein theoretisch sei dies kein Problem, sagt der SBB-Energiemanager.

    Die Rolltreppe als Kraftwerk

    Die SBB will bis 2025 nur noch erneuerbare Energien brauchen. Stromsparen ist deshalb angesagt - und sparen beginnt bekanntlich im Kleinen. Im Bahnhof Bern wollen die Verantwortlichen aus einer Rolltreppe eine Art Kraftwerk machen.

    Philip Meyer

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Matthias Kündig