Ab Mitternacht wird der Schweizer Luftraum wegen der Vulkan-Wolke aus Island gesperrt

  • Freitag, 16. April 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 16. April 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 16. April 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In ganz Europa blieben rund zwei von drei Fliegern am Boden. Nun steht also auch der Schweiz der Stillstand am Himmel bevor.

Das Flugverbot gilt vorerst bis Samstagvormittag um neun Uhr.

Weitere Themen:

Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf will das Strafrecht verschärfen. Bedingte kurze Freiheitsstrafen sollen wieder eingeführt werden.

Beiträge

  • Schweizer Luftraum wird wegen Vulkanasche gesperrt

    Die Aschewolke aus dem isländischen Vulkan hat auch am Freitag den Flugverkehr in Europa massiv beeinträchtigt. Zwei von drei Flugzeugen blieben aus Sicherheitsgründen am Boden. Rund 17'000 Flüge fielen aus. Das verursachte ein gigantisches Verkehrschaos.

    Die Aschewolke nähert sich inzwischen auch der Schweiz. Deshalb verfügen die Behörden ab Mitternacht ein absolutes Flugverbot für den Schweizer Luftraum.

    Oliver Washington

  • Stockholm-Zürich auf Nebenstrecken

    Wie kommt man von Stockholm schnellstmöglich in die Schweiz, wenn alle Flüge gestrichen und alle Fernverkehrszüge übervoll sind? Unser Nordeuropakorrespondent hat es ausprobiert - ausprobieren müssen.

    Und erlebt, was passiert, wenn die moderne Mobilität plötzlich nicht mehr im gewohnten Tempo möglich ist.

    Bruno Kaufmann

  • Widmer-Schlumpf will Strafrecht wieder umkrempeln

    Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf will einen härteren Kurs gegen Straftäter einschlagen. Bedingte Geldstrafen soll es nicht mehr geben, wie die Justizministerin im Gespräch erklärte. Und auch die bedingte gemeinnützige Arbeit möchte die Bundesrätin wieder aus dem Strafgesetzbuch streichen.

    Dafür sollen, nur drei Jahre nach der letzten Strafrechtsrevision, bedingte kurze Freiheitsstrafen wieder eingeführt werden. Auch sonst plant die Justizministerin allerhand Neuerungen im Strafrecht.

    Philipp Burkhardt

  • Zustimmung zu Abschaffung bedingter Geldstrafen

    Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf will nach nur drei Jahren die bedingten Geldstrafen wieder aus dem Strafgesetzbuch streichen - und kurze Freiheitsstrafen wieder hineinschreiben.

    Die bedingten Geldstrafen standen von Anfang an in der Kritik. Die politischen Chancen für deren Abschaffung sind intakt.

    Dominik Meier

  • Trotz hohem Gewinn sieht SBB-Spitze schwarz

    Die SBB hat ein Rekordjahr hinter sich. Der Konzerngewinn von 370 Millionen Franken ist ein Rekord, die Passagierzahlen haben Rekordwerte erreicht und Rekorde gabs auch in Sachen Pünktlichkeit und Sicherheit.

    Dennoch zeigte sich die SBB-Spitze an der Bilanzpressekonferenz besorgt. Denn die Betriebskosten laufen den Erträgen davon. SBB-Verwaltungsratspräsident Ulrich Gygi spricht von einem Schock.

    Alexander Grass

  • Druck auf das Unternehmen NZZ

    Wenn die AG für die Neue Zürcher Zeitung am Samstag ihre Generalversammlung abhält, dann ist das wie immer ein freisinniges Klassentreffen. Noch immer können Mitglieder anderer Parteien nicht Aktionäre der NZZ werden.

    Doch es mehren sich die Anzeichen, dass die Nähe zwischen NZZ und FDP einer etwas grösseren Distanz weicht. Und dass sich die NZZ weiter modernisieren muss und damit zu einem «normaleren» Unternehmen wird.

    Klaus Bonanomi

  • Neuer Partner - alte Probleme

    BRIC, das Kürzel sollte man sich merken. Es besteht aus den Anfangsbuchstaben von Brasilien, Russland, Indien und China. Und zusammen bilden die vier Schwellenstaaten eine inzwischen gewaltige Wirtschaftsmacht.

    Und sie wollen künftig enger zusammenarbeiten - das bekräftigten sie in Brasilien an ihrem zweiten Gipfel.

    Tonangebend allerdings bleibt China. Und ähnlich wie in Afrika ist China auch auf dem südamerikanischen Subkontinent wirtschaftlich bereits äusserst engagiert.

    Ulrich Achermann

  • Not und Hilfe in Zeltstadt in Port-au-Prince

    Drei Monate ist es nun her, dass die Erde in Haiti bebte. Weit über 200'000 Menschen starben, Millionen verloren ihr Hab und Gut, und seither sind sie auf Hilfe angewiesen. Die Not ist noch immer gross, der Bedarf bleibt riesig.

    Auslandredaktor Daniel Voll ist an den Ort des Schreckens zurückgekehrt und hat eine der vielen Zeltstädte in der haitianischen Hauptstadt aufgesucht.

    Daniel Voll

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Markus Mugglin