AHV – mehr Ausgaben als Einnahmen

  • Dienstag, 29. März 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 29. März 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 29. März 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Rote Zahlen bei der AHV: Der Anlagemarkt ist so schlecht gelaufen, dass das Einnahme-Minus nicht mehr ausgeglichen werden konnte.

    AHV – mehr Ausgaben als Einnahmen

    Die Sozialversicherung hat im vergangenen Jahr 579 Millionen Franken mehr ausgegeben als sie an Beiträgen eingenommen hat. Weil auch das Anlageergebnis schlecht war, resultiert ein Verlust von 559 Millionen Franken.

    Dominik Meier

  • Die Absicht der Attentäter: «Weiche» Ziele sollen den Schock potenzieren. Und was ist weicher als ein Familienpark mit Kinderspielplatz?

    Die Taliban sind Pakistans Frankenstein

    Drei Tage lang will der pakistanische Staat den Opfern des Anschlags islamistischer Extremisten in einem Park in Lahore gedenken. Unter den über 70 Todesopfern und mehr als 300 Verletzten sind überdurchschnittlich viele Kinder.

    Die Provinz Punjab mit der Hauptstadt Lahore galt bis jetzt als relativ sicher. Gespräch mit Christian Wagner von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

    Simone Fatzer

  • Dass bei Firmenübernahmen häufig zu viel hingeblättert wird, dafür stehen unter anderem die Grossbank Credit Suisse oder die; sie mussten für zu teure Investitionen in vermeintliche Perlen hohe Abschreibungen vornehmen. Bei der Swisscom war die heissbegehrte Braut die italienische Fastweb, die entgegen der Hoffnungen des Managements nicht abhob.

    Das Problem mit den Goodwill-Blasen

    In den Bilanzen vieler Unternehmen gebe es viel Luft, sagt ein Professor der Universität St. Gallen. Der Grund: Wenn Unternehmen Firmen kaufen, bezahlen sie dafür oft mehr als diese effektiv wert sind.

    Die Differenz zwischen realem Wert und bezahltem Preis nennt sich Goodwill – und davon gibt es ziemlich viel in den Bilanzen.

    Massimo Agostinis

  • Das Ende des schönen Scheins: Wieso der deutsche Ökonom Norbert Häring ums Bargeld fürchtet.

    «Ohne Bargeld riskieren wir enteignet zu werden»

    Bargeld macht nicht nur das Portemonnaie dick und schwer, Bargeld macht es zwielichtigen Kanälen auch leicht, unerkannt zu agieren und illegales Geld zu waschen.

    Eine Welt ohne Bargeld oder zumindest einer Obergrenze für Barzahlungen würde die Terrorbekämpfung vereinfachen und die Geldwäsche erschweren. Norbert Häring hat ein Buch darüber geschrieben, weshalb die Abschaffung von Bargeld eine Katastrophe wäre. Das Gespräch.

    Simone Fatzer

  • Bassam Abu Sharif ist einer der Architekten des palästinensischen Terrors. Er erklärt, ein Geheimabkommen mit dem Schweizer Aussenminister Pierre Graber (Bild) oder einem anderen Diplomaten habe es nie gegeben.

    Fehlende Beweise für Geheimabkommen mit der PLO

    Im Januar veröffentlichte NZZ-Reporter Marcel Gyr seine Recherchen zum Flugzeugabsturz in Würenlingen von 1970; der damalige Aussenminister Pierre Graber habe mit den Palästinensern ein Geheimabkommen geschlossen.

    Die Schweizerische Zeitschrift für Geschichte publiziert jetzt eine umfangreiche Analyse der diplomatischen Dokumente jener Zeit – ohne Hinweis auf ein Geheimabkommen. Auch der Drahtziehter der Entführung einer Swissairmaschine durch die PLO dementiert.

    Sascha Buchbinder

  • Die Psychologin Birgit Wagner hat in der Schweiz 85 Angehörige von Menschen, die mit Exit aus dem Leben geschieden sind befragt und herausgefunden: Viele leiden. Jeder dritte hat mehr als ein Jahr nach dem Selbstmord in der Familie eine posttraumatische Belastungsstörung oder eine Depression.

    «Angehörige werden bei der Sterbehilfe zu wenig betreut»

    Im Jahr 2015 hat die Sterbehilfeorganisation Exit 200 Menschen mehr in den Tod begleitet als noch 2014 – eine Zunahme um fast ein Drittel. Diese Zahlen steigen seit Jahren. Zurück bleiben die Angehörigen, die mit dem Verlust leben müssen.

    Die Begegnung mit den Brüdern Felix und Kaspar Aebi, deren Eltern sich gleichzeitig das Leben genommen haben – und das Gespräch mit der Psychologin Birgit Wagner.

    Sarah Nowotny

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Markus Hofmann